Stadtbibliothek bis zum 27. März wegen Sanierungsarbeiten geschlossen
Im Zeitraum vom 16. März bis voraussichtlich 10. Mai wird die Kanalisation im Bereich der Wanderwege am Schlossberg umfassend saniert
Parkplatz am ehemaligen Hallenbad wird zur Osterkirmes gesperrt
Homburg radelt vom 30. Mai bis 19. Juni für ein gutes Klima!
Öffentliche Sitzung des Behindertenbeirates am 27. April 2026
Am vergangenen Samstag war nicht nur der kalendarische Frühlingsanfang und auch der Keramikmarkt in Homburg, der 21. März ist auch der Welt-Down-Syndrom-Tag (WDST). Aus diesem Anlass wurden in allen sechs Kreisstädten bzw. der Regionalverbandsstadt Saarbrücken Veranstaltungen durchgeführt, die vom saarländischen Ministerium für Inneres, Bauen und Sport gemeinsam mit Special Olympics Deutschland, Special Olympics Saarland und dem Landessportverband des Saarlandes organisiert worden waren.
Der WDST wurde auch dazu genutzt, mit Flyern und Roll-Ups auf die in diesem Jahr im Saarland und auch in Homburg stattfindenden Special Olympics Nationale Spiele hinzuweisen. Zur Beginn der Aktion an der Talstraße im Bereich der Sommeroase gab es Musik und Tanz und mehrere Lieder von einem Teil des Chors der Reha GmbH. Dazu gehörte auch der Song „Dabeisein ist Saarland“, der für die Special Olympics geschrieben wurde.
Nach der Anmoderation durch Stefanie Friedrich dankte diese dem Reha-Chor und den Tänzern für ihren Auftritt und begrüßte die Landtagsabgeordneten und die Vertreter der Stadt, darunter Bürgermeister Manfred Rippel und den Beigeordneten Philipp Scheidweiler. Philipp Scheidweiler wiederum dankte den vielen Anwesenden für ihre Teilnahme und wies darauf hin, dass es in diesem Jahr passend zu den Special Olympics, für die sich Homburg als Host-Town beworben habe, am 13. Juni ein Stadtfest der Inklusion geben werde. Dann übergab er das Mikrofon an Thomas Höchst, der als Beauftragter für Schule und Integration die Stadtverwaltung bei der Vorbereitung des Festes der Inklusion und der Special Olympics im Sportzentrum Erbach intensiv unterstütze, so der Beigeordnete.
Thomas Höchst ging kurz auf die geplanten Veranstaltungen ein und lud alle Menschen zum Mitmachen ein. Dann lobte er die vielen anwesenden Menschen mit Down-Syndrom und betonte, dass es auch darum ginge, diese wie andere Menschen mit Beeinträchtigungen in die Mitte unserer Gesellschaft zu stellen. „Ihr seid Vorbilder und die Stars dieser Veranstaltung“, sagte Thomas Höchst und bat darauf den Chor und alle Anwesenden gemeinsam weitere Lieder zu singen.
Daran beteiligten sich alle Anwesenden sehr gern. So ergab sich durch den Gesang mit dem Reha-Chor ein besonderes Gemeinschaftserlebnis. An den Stellwänden hingen neben Informationen zu den Special Olympics passend zum Welt-Down-Syndrom-Tag auch 20 bunte Socken. Hinter jeder dieser Socken verbarg sich ein Bild eines Menschen mit Down-Syndrom und ein QR-Code. Mit dem QR-Code konnte ein YouTube-Video über diese Menschen angesehen werden, in dem sich diese vorstellten und über sich sowie ihre Wünsche und Ziele erzählten. Übrigens: Viele Menschen bei der Veranstaltung trugen aus Solidarität mit den Menschen mit Down-Syndrom zwei verschiedene Socken.
Zu Beginn der Veranstaltung am Rande der Talstraße wurde gesungen und getanzt. Im Hintergrund in der Mitte stehen
der Beigeordnete Philipp Scheidweiler und Bürgermeister Manfred Rippel.
Fotos: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung
Der Beigeordnete Philipp Scheidweiler und der Beauftragte für Schule und Inklusion Thomas Höchst (v. l.) richteten sich mit kurzen Ansprachen an die Anwesenden.
Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung sangen alle Anwesenden gemeinsam mehrere Lieder.
