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„Das ist bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein“ - Bürgermeister Michael Forster zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des Flüchtlingsgipfels in Berlin

Bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Mehr nicht“, kommentiert Homburgs Bürgermeister Michael Forster das Ergebnis des Flüchtlingsgipfels zwischen Bund und Ländern, das in der Nacht zu Donnerstag mit „aus Sicht der Kommunen enttäuschenden Ergebnissen“ zu Ende gegangen ist.

„Dürftig“ sei der Beschluss, wonach der Bund den Ländern eine Milliarde Euro mehr für die Versorgung von Flüchtlingen zusagt, stellt Forster ernüchtert fest. Er sei schon jetzt gespannt, „was am Ende von dieser Summe bei uns in Homburg ankommt“, reagiert Forster auf die Beschlüsse der Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz.

Im vielstimmigen Chor der Verwaltungschefs von Städten und Gemeinden, die sich in der aktuellen Flüchtlingskrise bereits im Vorfeld der Beratungen in Berlin mit der lauten Forderung nach deutlich stärkerer finanzieller Unterstützung an und durch den Bund gewandt hatten, hatte auch Forster in der Öffentlichkeit immer wieder vernehmbar Position bezogen.

„Mehr Finanzmittel, mehr Personal, mehr Wohnraum“, sah und sieht der Homburger Bürgermeister ungeachtet der aktuellen Beschlüsse auch in der Folge als zwingend erforderlich an. Er schiebt nach: „Insgesamt braucht es ganz einfach mehr Engagement und Unterstützung durch den Bund oder das Land für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen. Die Kommunen – auch wir hier in Homburg – können diese Herausforderungen definitiv nicht länger ohne Hilfe bewältigen.“

Veröffentlicht am: 11.05.2023 | Drucken