Bis voraussichtlich 10. Mai wird die Kanalisation im Bereich der Wanderwege am Schlossberg umfassend saniert
Parkplatz am ehemaligen Hallenbad wird zur Osterkirmes gesperrt
Homburg radelt vom 30. Mai bis 19. Juni für ein gutes Klima!
Öffentliche Sitzung des Behindertenbeirates am 27. April 2026
Kleiderkammer bis 22. April geschlossen
Wertstoffzentrum am Zunderbaum am 4. April geschlossen
E-Bike-Verkehrssicherheitstrainings am 8. und 9. April müssen abgesagt werden
Vorstellung der Joe-Cocker-Story fällt aus
Wegen des Feiertages am 3. April wird der Wochenmarkt auf Donnerstag, 2. April, vorverlegt
Annahmestelle für Grüngut am 16. April geschlossen: Betrieb geht 18. April weiter
Wenn der Duft von frisch zubereiteter Pasta durch das ehemalige Stadtcafé „1680“ zieht, dann ist die italienische Partnerstadt Albano Laziale gefühlt nur einen Steinwurf entfernt. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf hat kürzlich die Betreuerin der Städtepartnerschaft zwischen Homburg und Albano Laziale, Astrid Di Franco, zu einem gemeinsamen Abend in die Räume unterhalb der Stadtbibliothek am Marktplatz eingeladen. Dabei verwandelte sie das frühere Stadtcafé gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, zu denen auch Bürgermeister Manfred Rippel und der Beigeordnete Philipp Scheidweiler gehörten, in eine lebendige Pastamanufaktur.
Im Mittelpunkt des Abends stand das beim letzten Besuch in Albano Laziale erworbene Wissen über die Kunst der handgemachten Pasta. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des regelmäßigen „Albano-Stammtischs“ und Beteiligten der letzten Gruppenreise im November 2025 wurde mit viel Freude geknetet, gerollt und geformt.
Dass Städtepartnerschaft weit mehr ist als eine protokollarische Aufgabe, bewiesen Manfred Rippel und Philipp Scheidweiler, die es sich nicht nehmen ließen, aktiv an dem italienischen Abend teilzunehmen. So wurden auch die beiden Rathauschefs erfolgreich in die Feinheiten der italienischen Pastaherstellung eingeführt.
Für Astrid Di Franco war die Veranstaltung eine Herzensangelegenheit. Sie betonte, wie wertvoll es sei, die Erfahrungen der jüngsten Italienreise direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu teilen.
„Es ist wunderbar zu sehen, wie wir die italienische Lebensart aktiv umsetzen können. Indem wir gemeinsam Zeit verbringen und handwerkliche Traditionen teilen, bauen wir Brücken. Wir projizieren ein Stück italienisches Lebensgefühl direkt in unsere Stadt und schaffen so ein Verständnis für die Kultur unserer Freundinnen und Freunde“, so Astrid di Franco über den gemeinsamen Abend.
Bürgermeister Manfred Rippel, der die Partnerschaft mit Albano Laziale aktiv unterstützt, sah im gemeinsamen Kochen auch eine schöne Gelegenheit, die Verbindungen der Menschen, die an der Städtepartnerschaft interessiert sind und die Partnerstadt in der Nähe von Rom bereits besucht haben, untereinander zu stärken. „Auch durch das gemeinschaftliche Essen und die Erzählungen von den Erlebnissen in Albano Laziale kann sich die Partnerschaft weiter entwickeln“, betonte er.
Der Abend im „1680“ bot den idealen Rahmen für einen regen Austausch. Ziel der Initiative ist es, Menschen zusammenzubringen, Respekt gegenüber anderen Kulturen zu fördern und ein friedliches Miteinander durch gemeinsam erlebte Aktivitäten zu festigen.
Da das Engagement weiter wachsen soll, verbindet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends sowie Astrid Di Franco der Gedanke, weitere Homburger Bürgerinnen und Bürger zu finden, die mehr über die lebendige Städtepartnerschaft erfahren oder sich selbst aktiv einbringen möchten. Dazu bietet der „Albano-Stammtisch“ die ideale Plattform. Hier werden nicht nur Erfahrungen ausgetauscht, sondern künftige Aktivitäten gemeinsam geplant.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für den nächsten Stammtisch anzumelden und so das Band zwischen Homburg und Italien persönlich mitzugestalten. Kontakt: astrid.difranco@outlook.de
Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung
Foto: Astrid Di Franco
