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Weniger Kinder in Homburg geboren, weniger Sterbefälle

Zu den standesamtsrechtlichen Beurkundungen im Jahr 2025 gibt das Standesamt der Stadt Homburg einige Zahlen bekannt. So wurden im abgelaufenen Jahr beim Standesamt Homburg die Geburten von insgesamt 1.347 (2024: 1.418) Kindern beurkundet. Davon wurden 1.327 Kinder lebend geboren.

 

Insgesamt kamen 686 Jungen und 659 Mädchen, somit etwas mehr Jungen, sowie zwei unbestimmte Kinder zur Welt. Im Jahr zuvor war das Verhältnis mit 713 Jungen und 705 Mädchen nahezu ausgeglichen. Bei 249 Kindern hatte die Mutter ihren Wohnsitz in Homburg, bei 1.098 Kindern lag der Wohnsitz der Mutter außerhalb Homburgs. Bei 933 der Neugeborenen waren die Mütter verheiratet.

 

Bei den Trauungen gab es mit 144 Eheschließungen einen Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2024, als es 135 Trauungen in Homburg gab. Unter diesen Trauungen gab es zwei, bei denen beide Eheleute weiblich und eine bei der beide Ehegatten männlich waren. Insgesamt hatten sich 172 Brautpaare zur Trauung in Homburg angemeldet, einige Paare heirateten dann allerdings nicht oder nicht in Homburg.

 

Was die Namenswahl bei den Eheschließungen in Homburg anbelangt, so sprachen sich im vergangenen Jahr 30 Paare für eine getrennte Namensführung aus, während sich 114 Paare auf einen gemeinsamen Ehenamen festlegten. In 102 Fällen wurde dabei der Name des Mannes bzw. des Ehegatten 1 der Ehename. Zehn Mal wurde der Name der Ehefrau bzw. des Ehegatten 2 der Ehename, in neun Fällen wählte die Ehefrau einen Begleitnamen, in zwei Fällen wählte der Ehegatte einen Begleitnamen.

 

Mit den reinen Eheschließungen war es im Standesamt allerdings in Bezug auf das Eheregister keineswegs getan. So gab es 2025 beispielsweise 210 Namensänderungen in oder nach Auflösung der Ehe. Ebenso wurden 1.035 Auflösungen der Ehe beurkundet.

 

Die Zahl der Sterbefälle hat im vergangenen Jahr in Homburg abgenommen. Insgesamt 1.507 Sterbefälle (2024: 1.559) wurden im Berichtsjahr beurkundet. Von den registrierten Sterbefällen waren 829 Verstorbene männlichen und 678 weiblichen Geschlechts. Damit lag das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Verstorbenen bei 55 zu 45 Prozent. 479 der Verstorbenen hatten ihren Wohnort in Homburg, 1.028 hatten außerhalb Homburgs gewohnt. 102 Personen unter den Verstorbenen hatten eine nicht deutsche Staatsangehörigkeit, bei sechs Personen ließ sich diese nicht feststellen.

 

Sowohl bei den Geburten als auch bei den Sterbefällen hat das Standesamt Homburg im vergangenen Jahr durch Erst- und Nachbeurkundungen ein Vielfaches der registrierten Fälle an Urkunden ausgestellt. Allein bei den Sterbeurkunden waren dies 4.752, dazu kamen weitere 400 nachträgliche Urkundenausstellungen. Weiter beurkundet wurden 400 Kirchenaustrittserklärungen, 66 Namensänderungen bei Kindern sowie 42 bei Ehegatten. Dazu kamen beispielsweise auch 69 Anerkennungen einer Vaterschaft, elf Ehefähigkeitszeugnisse sowie zahlreiche weitere Bescheinigungen.

  Veröffentlicht am: 15.01.2026 | Drucken