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ADFC hat eine neue Ortsgruppe in Homburg - Radfahrer/innen übergaben im Rathaus einen Forderungskatalog an Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind

ADFC Ortsgruppe

Dr. Andreas Ragoschke-Schumm und Ute Kirchhoff wurden zu den Sprechern der neuen ADFC-Ortsgruppe gewählt.

Unter der Leitung von Thomas Fläschner vom saarländischen Landesvorstand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hat sich kürzlich eine eigene Homburger ADFC-Ortsgruppe gegründet. Zu diesem Treffen waren knapp 30 Menschen gekommen, darunter etwa die Hälfte Nicht-Mitglieder. Besonders für diese betonte Fläschner, dass der ADFC kein Sportverein sei, sondern eine Interessenvertretung, die sich besonders für die Belange von Alltagsradfahrerinnen und -radfahrern einsetze. Um die Situation der Radler zu verbessern und die angestrebten Ziele zu erreichen, seien Kooperationspartner und ein konstruktiver Dialog hilfreich, stellte Fläschner dar und freute sich über die Anwesenheit von Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, der Beigeordneten Christine Becker und dem Fahrradbeauftragten Stephan Bentz als Vertreter der Stadt Homburg.
OB Schneidewind begrüßte die Anwesenden und sagte zu, die Anliegen der Radfahrer ernst zu nehmen. Er musste sich aber auch heftige Kritik anhören.
Im Lauf des Abends äußerten zahlreiche Anwesende ihre Wünsche und Forderungen nach Verbesserungen für den Radverkehr in Homburg. Dabei wurden auch Forderungen nach einer Öffnung der Fußgängerzone sowie einer gegenläufigen Befahrbarkeit von Einbahnstraßen für Radfahrer genannt. Kritisiert wurden zudem fehlende Radwege und Abstellplätze sowie zugestellte Radwege.
Mit Blick auf die schwierige Haushaltslage der Stadt erklärten Christine Becker und Stephan Bentz, dass kleinere Maßnahmen aus laufenden Etats teilweise ermöglicht werden könnten und auch schon ermöglicht wurden, größere Vorhaben aber in den Haushalt eingestellt werden müssten und daher einen relativ langen Vorlauf hätten, sofern es in den zuständigen Gremien überhaupt eine Mehrheit für die gewünschten Entwürfe gebe.
Ute Kirchhoff und Dr. Andreas Ragoschke-Schumm wurden bei der Versammlung zum Sprecherteam der Homburger ADFC-Ortgruppe gewählt. Sie standen auch an der Spitze der Delegation, die am vergangenen Mittwoch im Rathaus einen bei mehreren Treffen von Radlerfreunden erarbeiteten Forderungskatalog an Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind überreichten. Dabei ging Dr. Ragoschke-Schumm auf die Inhalte des Forderungskatalogs ein, sprach von einigen sicherheitsrelevanten Themen, die möglichst schnell umgesetzt werden sollten, sowie von größeren Projekten, die erst mittelfristig angegangen werden können.
Oberbürgermeister Schneidewind erklärte, dass die Stadtverwaltung für viele Vorschläge offen sei und man versuchen werde, den Forderungskatalog abzuarbeiten. Es sei aber auch nicht alles umsetzbar. Die Verwaltung müsse zudem für alle Verkehrsteilnehmer da sein. Außerdem seien die finanziellen Rahmenbedingungen in Homburg derzeit nicht günstig, um größere Investitionen vorzunehmen.
Dem wurde entgegnet, dass es eine Reihe von Ideen gebe, die auch ohne Kosten für die Stadt umgesetzt werden könnten. Das nächste Treffen des ADFC Homburg findet am Dienstag, 5. Juni 2018, um 19 Uhr in Mandy’s Lounge in der Kirrberger Straße 7 statt.

Veröffentlicht am: 22.05.2018 | Drucken