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Angebot für Hörgeschädigte - Tourist-Info Homburg erhielt das Qualitätssiegel „Hören mit Herz“

Qualitätssiegel Hören1492Im Beisein von Wolfgang Henn, Christine Caster, Raimund Konrad, Prof. Bernhard Schick und Susanne Niklas (v. r. n. l.) überreichte Projektmanagerin Carola Heimann (l.) das Qualitätssiegel „Hören mit Herz“ an Bürgermeister Michael Forster.

Die Tourist-Info Homburg ist mit dem Qualitätssiegel „Hören mit Herz“ des Netzwerks Hören ausgezeichnet worden. Mit dem im Dezember verliehenen Siegel ist die Tourist-Info nunmehr offizieller Partner des Netzwerks „Hören mit Herz“ und gehört zu den hörfreundlichen Betrieben im Tourismus.

Ein speziell markierter Bereich ist so gestaltet, dass Menschen mit einer Hörbehinderung leichter hören und verstehen können. Eine so genannte Induktionsschleife erleichtert Kunden und Mitarbeitern die Verständigung.

Die Auszeichnung mit diesem Siegel bezeichnete Bürgermeister Michael Forster als „einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag“. Da es immer noch eine Hemmschwelle für Menschen gebe, die hörgeschädigt seien, gehe es jetzt darum, das Qualitätssiegel bekannter zu machen und die Leute zu sensibilisieren, so der Bürgermeister: „Wir wollen in unserem Kulturamt gehandikapte Hörer verankern, damit sie an unseren touristischen Angeboten teilhaben können.“

Sein Dank ging an die Behindertenbeauftragte Christine Caster sowie besonders an die Leiterin der Abteilung Kultur und Tourismus und der Tourist-Info, Susanne Niklas, auf deren Initiative im letzten Jahr das Kulturzentrum Saalbau mit einer mobilen FM-Anlage ausgestattet wurde. Es freue ihn, so Forster, dass diese Investition recht rege angenommen werde. Aktuell stehen zehn Empfänger - wahlweise mit Kopfhörer - für Besucher mit Hörbeeinträchtigung oder Ringschleifen für CI-Träger zur Verfügung. Mit einem flächendeckenden Angebot biete man Menschen mit Höreinschränkungen etwas an, das auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist, betonte Netzwerkleiterin Carola Heimann, Projektmanagerin der Tourismuszentrale Saarland. Angesichts von mehr als 250 Veranstaltungen im letzten Jahr sprach sie von „einer tollen Entwicklung“. Projektträger sei das Wirtschaftsministerium.

„Wenn wir Zukunft gestalten wollen, müssen wir Menschen hören lassen können“, begrüßte Prof. Dr. Bernhard Schick, Direktor der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde am Universitätsklinikum Homburg, das Angebot der Homburger Tourist-Info für Menschen mit Hörschädigung.

Veröffentlicht am: 18.02.2020 | Drucken