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Café im Römermuseum öffnete zum 1. April wieder - Zahlreiche Gäste überbrachten Glückwünsche zum Auftakt

Cafe Roemermuseum 1Nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen konnten für das Café im Römermuseum in Schwarzenacker neue Pächter gefunden werden, die am vergangenen Freitag, zum 1. April, mit zahlreichen Gästen die Wiedereröffnung feierten.

So begrüßte Philipp Scheidweiler als Geschäftsführer der Stiftung Römermuseum gemeinsam mit Ingrid Dömötörova und ihrem Lebensgefährten Martin Schwindling auch Landrat Dr. Theophil Gallo, der der Vorsitzende der Stiftung ist, Bürgermeister Michael Forster, den Ortsvorsteher von Einöd, Dr. Karl Schuberth, sowie den neu gewählten Landtagsabgeordneten aus Einöd, Pascal Conigliaro. Auch Achim Müller und Petra Simon von der Kultur gGmbH waren zur Einweihung gekommen.

Scheidweiler wies darauf hin, dass die Zeit der Pandemie genutzt worden war, um das Café zu renovieren. Er wünschte den Pächtern im Namen der Stiftung viel Erfolg für das Café und den Biergarten und freue sich auf eine gute Zusammenarbeit, auch mit der Kulturgesellschaft der Stadt. Es sei wichtig für die Besucherinnen und Besucher des Museums, auch den Besuch eines Cafés oder Biergarten einplanen zu können, da dies auch zur Belebung des Museums beitragen könne, betonte Scheidweiler.

Bürgermeister Michael Forster dankte den Pächtern für ihren Mut, dieses Café wieder zu betreiben. Er ging nicht nur auf die Bedeutung des Cafés für das Museum ein, sondern auch auf die Rolle als wichtigen Treffpunkt im Stadtteil Einöd-Schwarzenacker. "Ein solches Café ist ein wichtiger Anziehungspunkt auch im touristischen Sinn", sagte der Bürgermeister und erinnerte, dass die coronageprägte Zeit gerade auch für die Gastronomie sehr schwierig sei. Dem Pächterpaar wünschte er das Glück der Tüchtigen.

Landrat Dr. Theophil Gallo beglückwünschte das Paar zur Entscheidung, das Café zu übernehmen, und ging aus Sicht des Saarpfalz-Kreises darauf ein, wie wichtig ein gastronomisches Angebot im Bereich der Kultur sei, um auch dafür zu sorgen, dass sich die Gäste dort gern aufhalten. Dies sehe er auch im Kulturpark Reinheim-Bliesbrück sowie im Blumengarten in Bexbach, wo ein solches Angebot derzeit fehle. Auch er hatte wie Bürgermeister Forster und Geschäftsführer Scheidweiler ein Gastgeschenk mitgebracht und sagte dem Cafés seine Unterstützung zu.

Ortsvorsteher Dr. Karl Schuberth kündigte an, mit dem Ortsrat zu kommen, um so den Neubetrieb noch bekannter zu machen.

Ein besonderes Dankeschön von Ingrid Dömötörova und Martin Schwindling ging an Thomas Höchst aus Schwarzenbach für die große Unterstützung bei den Vorbereitungen. Ohne ihn wäre das Pachtverhältnis nicht zustande gekommen, erklärte Martin Schwindling.

Aktuell gibt es in den Räumen des Cafés nicht nur Speisen und Getränke, vor allem auch Kaffee und Kuchen, sowie Weine und Bier, es sind auch zahlreiche Arbeiten der bekannten Homburger Künstlerin Inge Faralisch-Schäfer zu betrachten und zu erwerben. Von kleineren Arbeiten im Flur des Hauses und Kunst aus dem Koffer gibt es auch mittel- und großformatige Werke der Künstlerin zu sehen. Dazu gehören auch jeweils eine Auswahl aus den Serien "Zwischen Paris und Berlin", zwei Städte, mit denen die Künstlerin besonders verbunden ist, sowie aus der "Begegnung mit dem Unbekannten". Diese Werke sind nachhaltig beeinflusst vom achtjährigen Aufenthalt und zahlreichen Reisen der Künstlerin in Chile und in Lateinamerika. Künftig sollen im Innenhof des Cafés auch Arbeiten Jürgen Trösch zu sehen sein.

Veröffentlicht am: 04.04.2022 | Drucken