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Clemens Lindemann geehrt - Festliche Verabschiedung des früheren Landrats mit viel Lob und Dank

Mit einem feierlichen Festakt ist am vergangenen Mittwoch Clemens Lindemann offiziell nach einer 30jährigen Amtszeit als Landrat des Saarpfalz-Kreises verabschiedet worden.

Abschied Landrat

Zum Abschied erhielt Clemens Lindemann (2. v. l.) aus den Händen von Minister Reinhold Jost, Landrat Dr. Theophil Gallo und dem Ersten Kreisbeigeordneten Dieter Knicker (v. l. n. r.) ein Gemälde vom Kulturpark in Reinheim. Seine Ehefrau Waltraud bekam einen Blumenstrauß.

Nach der Begrüßung der mehreren hundert Gäste im vollbesetzten Sitzungssaal am Forum durch Landrat Dr. Theophil Gallo gab es Reden voller Erinnerungen, mit viel Lob und mitunter lustigen Gegebenheiten aus der Amtszeit von Clemens Lindemann vom Minister für Umwelt, Verbaucherschutz und Justiz, Reinhold Jost, vom Ersten Kreisbeigeordneten Dieter Knicker sowie dem Personalratsvorsitzenden der Kreisverwaltung, Alfred Giesen.
Zu den vielen Gästen der Verabschiedung gehörten auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, frühere Minister, Landtagsabgeordnete, Mitglieder aus dem Kreistag und dem Stadtrat sowie Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, die Beigeordnete Christine Becker und der Ehrenbürger der Stadt Homburg, Reiner Ulmcke.
Hervorgehoben wurden die vielfältigen Verdienste von Clemens Lindemann um den Saarpfalz-Kreis in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Kultur und Umwelt sowie sein Einsatz für die Schulen im Kreis und das Krankenhaus in St. Ingbert. Auch die Entwicklung der Siebenpfeifferstiftung und des Kulturparks Bliesbruck-Reinheim wurden betont. Stets hieß es: „Danke“.
Clemens Lindemann bedankte sich ebenfalls, bei seinen Weggefährten, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und bei seiner Familie, die ihn immer „getragen und ertragen“ habe. Auch er erinnerte an lustige Ereignisse, wurde an vielen Stellen aber sehr ernst und nachdenklich, wenn es um die Auseinandersetzung in der Politik, um soziale Gerechtigkeit und die Endlichkeit des Lebens ging. Lindemann machte deutlich, dass die Demokratie zu schützen und dies wiederum die beste Regierungsform sei, um die Freiheit des Einzelnen zu bewahren.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von Héctor Zamora, Liza Montes de Oca und Leonardo Ortega sowie Hans Bollinger und Eckhard Fischer, die mit viel Inbrunst und von vielen begleitet auch „Die Gedanken sind frei“ sangen.

Veröffentlicht am: 22.12.2015 | Drucken