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Der erste Einsatz hat es gezeigt: Winterdienst ist gut vorbereitet - Bürgermeister Michael Forster bedankt sich bei Mitarbeitenden des Baubetriebshofes

Salzlager bearbeitetGute Vorbereitung zahlt sich aus: Das konnte in Homburg in dieser Woche auch beim Winterdienst wieder bewiesen werden.

Aufgrund der Wetterprognose, die Schnee und Glätte vorhersagte, fuhren zwei Mitarbeiter des Baubetriebshofs (BBH) bereits in der Nacht zu Mittwoch Kontrolle und prüften, ob eine Alarmierung des Winterdienstes notwendig ist. Mit einsetzendem Schneefall am Morgen gegen 8 Uhr rückten dann mehrere Fahrzeuge und Handstreuer im Stadtgebiet aus. Der erste Schneefall der Wintersaison 2022/2023 in Hom-burg zog von Jägersburg her über die Stadt und war überall relativ gleichmäßig verteilt: „Es gab keine besonders betroffenen Stadtteile, die Arbeiten dauerten den ganzen Tag über an, dennoch kann von einem moderaten ersten Einsatz gesprochen werden - gut zur Ein-stimmung für die erfahrenen, aber vor allem auch für die neuen Kollegen und Kollegin-nen“, so Claudia Ohliger, Leiterin des BBH. Auch in den Tagen und Nächten danach liefen die Einsätze reibungslos weiter.

Dabei ist der Winterdienst eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Als im Hochsommer das einzige Eis, das die meisten Bürgerinnen und Bürger beschäftigt hat, das Speiseeis war, machten sich die Verantwortlichen beim Homburger Baubetriebshof bereits Gedanken um den nächsten Winter. Da sich Zeitpunkt und Umfang von Einsätzen nicht oder nur sehr kurz-fristig voraussagen lassen, sind einige Komponenten schwierig vorzubereiten, denn im Fall der Fälle ist ein schneller und wirkungsvoller Einsatz notwendig. „Eine strategische Planung und Vorbereitung der Einsätze ist ebenso unabdingbar wie eine gute Einsatzsteuerung, denn, ob es ein milder, ein normaler oder ein strenger Winter wird, kann niemand voraussa-gen. Der Winterdienst muss für alles gerüstet sein“, sagt Ohliger.

Schon vor Monaten wurden das Salzlager aufgefüllt, Dienst- und Bereitschaftspläne erarbei-tet sowie der Fuhr- und Gerätepark gewartet. Seit einigen Wochen befinden sich die Fahr-zeuge, Geräte und das Personal im Stand-by-Modus, um bei einsetzendem Schneefall oder Glätte schnell handeln zu können. Der BBH in Homburg führt seit Jahren einen differenzier-ten Winterdienst durch, bei dem die Einsätze bzw. die notwendigen Alarmierungen abhän-gig sind von der Notwendigkeit zur Sicherstellung, Erhaltung oder Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Das Motto „Gemeinsam durch den Winter“ wird auch in diesem Winter großgeschrieben, denn für einen optimalen Ablauf ist auch die Zusammenarbeit mit der Po-lizei, der Feuerwehr, der Rettungswache, der Uni-Klinik und der Integrierten Leitstelle wich-tig, die seit Jahren reibungslos funktioniert.

Insgesamt verfügt der BBH über neun Räum- und Streufahrzeuge, vier Einsatzleitfahrzeuge und zehn weitere Einsatzfahrzeuge für Fußtrupps, die sich um Geh- und Radwege sowie Fußgängerüberwege kümmern. Mit modernster Streumethode, automatisierter Streumen-gendosierung pro Quadratmeter und Feuchtsalztechnik (Mischung von Sole und Streusalz), versuchen die BBH-Mitarbeiter den Grundsatz „so viel Streusalz wie nötig, so wenig wie möglich“ auch diesmal einzuhalten.

Bürgermeister Michael Forster dankt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits jetzt und hofft auf eine reibungslose und ruhige Wintersaison für sie. „Auch wenn viele Bürge-rinnen und Bürger - wie auch ich – sich weiße Weihnacht wünschen, denke ich auch an un-ser BBH-Team, das sich ein paar ruhige Feiertage verdient hat“, sagt Forster. „Der Winter-dienst ist ein ganz wichtiger Baustein unseres Baubetriebshofs, der für die verkehrstechni-sche Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zuständig ist. Vielen Dank, dass Sie sich bei Kälte, Schnee und Glättegefahr Tag und Nacht - vor allem auch an den Feiertagen – bereit-halten, um zügig für die bestmögliche Sicherheit auf den Straßen und Gehwegen zu sor-gen“, richtet der Verwaltungschef persönliche Worte an sein Team und weitet diesen Dank auch auf andere Stellen, wie zum Beispiel die Feuerwehr sowie Rettungsdienste, aus.

Veröffentlicht am: 16.12.2022 | Drucken