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Diskussion über den Verkehr - OB vermittelt bei Debatte in Bruchhof-Sanddorf

Verkehrsthema Bruchhof SanddorfSehr gut besucht war die Informationsveranstaltung zur Verkehrslage in Bruchhof-Sanddorf, zu der Ortsvertrauensmann Manfred Rippel eingeladen hatte.

Die Verkehrssituation in Bruchhof-Sanddorf sorgt seit geraumer Zeit für Gesprächsstoff vor Ort. Vor allem geht es um die von vielen Bewohnern als zu hoch empfundenen Geschwindigkeiten in der Sickinger Straße und die parkenden Fahrzeuge in der selben Straße sowie in der Heidebruchstraße.

Daher hatte der Ortsvertrauensmann von Bruchhof-Sanddorf, Manfred Rippel, kürzlich die Interessierten zu einem Informationsabend in das Sanddorfer Schießhaus eingeladen. Rippel moderierte auch den Abend, bei dem intensiv und kontrovers diskutiert wurde.

Um die Verkehrslage von der fachlichen Seite beleuchten zu können, waren neben Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind auch Margareta Bonaventura und Manuela Lill von der Verkehrsbehörde der Kreisverwaltung sowie Simone Müller-Orschekowski und Jannis Dreißigacker vom Ordnungsamt der Stadtverwaltung gekommen.

Im Lauf des Abends, an dem rund 80 Anwohnerinnen und Anwohner erschienen waren, wurde schnell deutlich, dass es sehr unterschiedliche Wahrnehmungen und Wünsche gibt. So wird einerseits das Parken auf der Sickinger Straße begrüßt, da es das Durchfahrtstempo reduziert und für mehr Sicherheit sorgt, andererseits sorgen abgefahrene Außenspiegel für Ärger. Letztlich verständigten sich die Anwesenden auf Vorschlag des OBs, eine Lösung zu finden, die das Parken je zur Hälfte auf dem Gehweg und der Straße ermöglichen soll, sofern der Gehweg breit genug ist.

Die Situation in der Heidebruchstraße, die durch die Einführung der Tempo 30-Zone noch relativ neu ist, soll zunächst noch beobachtet werden.

Veröffentlicht am: 04.09.2017 | Drucken