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Ein Büro für die Flüchtlingshilfe - Bürgermeister Roth und Beigeordnete Becker überreichten Schlüssel

Büro FlüchtlingshilfeHadi Alnuanam, Manuela Müller, Hashem Alnuanam, der viel als Dolmetscher im Einsatz ist, Christine Becker, Anke Stumpf, Christiane Bay, Klaus Roth, der Künstler Ahmad Alghorani und Manfred Fischer (v. l. n. r.) von „Homburger wollen helfen“ weihten die neuen Räume für die Flüchtlingshilfe ein.

Die Flüchtlingshilfe Homburg, die unter dem Dach des Vereins „Homburger wollen helfen“ aktiv ist, hat vergangene Woche ihr neues Domizil in der Hasenäckerstraße vorgestellt.
In einer Wohnung im Erdgeschoss eines Hauses, das sonst komplett mit Flüchtlingsfamilien bewohnt ist, bietet die Organisation seit einigen Wochen Hilfe, Beratung und Betreuung für Gefüchtete an.

Für die Stadt, die die Wohnung den ehrenamtlich engagierten Kräften zur Vefügung gestellt hat, waren Bürgermeister Klaus Roth und die Beigeordnete Christine Becker zur Vorstellung der Räume gekommen und konnten Manuela Müller, Christiane Bay und Anke Stumpf die Schlüssel für die Wohnung mit zwei Zimmern, Küche und Bad überreichen.

Christine Becker und Bürgermeister Roth bedankten sich bei der Gelegenheit herzlich für das Engagement der Flüchtlingshilfe. Sie sprachen von den besonderen Aufgaben, die die Integration mit sich bringe und wiesen darauf hin, dass diese nur im Zusammenwirken der öffentlichen Stellen, mit ehrenamtlichem Einsatz und dem Mitwirken der neuen Einwohnerinnen und Einwohner gelingen könne. „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam alle von dieser Einrichtung profitieren können“, erklärte Beigeordnete Becker.

Manuela Müller betonte, dass die Flüchtlingshilfe seit Monaten unterschiedlichste Hilfestellungen, Beratung und Betreuung über Umzüge bis hin zum Ausfüllen von Anträgen leiste. Sie sei besonders dankbar für diese Anlaufstelle, wo miteinander geredet, gekocht und sich ausgetauscht werden könne. Zu den festen Sprechzeiten an jedem Mittwoch von 17 bis 20 Uhr „machen wir ab März zudem jeden Donnerstag nachmittag ein Angebot für Frauen mit Kleinkindern“, ergänzte Manuela Müller, die auch auf die besondere Verbindung zum Verein „Homburger wollen helfen“ hinwies.

Als Vertreter dieses Vereins hatte Schatzmeister Manfred Fischer nicht nur einen Scheck über 500 Euro, sondern auch eine Arbeit des syrischen Künstlers Ahmad Alghorani mitgebracht. Sein Werk zeigt symbolisch weiße Hände, die als Zeichen für Hilfe und Unterstützung stehen. Sie sollen nun einen Platz in den neuen Räumen der Flüchtlingshilfe finden und „passen genau dort bestens hin“, so Fischer.

Veröffentlicht am: 21.02.2017 | Drucken