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Fast 100 Schülerinnen und Schüler bei Konferenz im Rathaus - Beigeordneter Rippel und Staatssekretärin Altesleben begrüßen Teilnehmende bei Workshops zu Kinderrechten

Ansprache Rippel Beigeordneter Manfred Rippel begrüßt die Teilnehmer der Kinderrechte-Konferenz.

Die Stadt Homburg und das Adolf-Bender-Zentrum haben in der vergangenen Woche im Rathaus im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ gemeinsam mit der Akademie für Kinder- und Jugendparlamente eine Kinderrechte-Konferenz durchgeführt. Die knapp 100 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den 5. und 6. Klassen von insgesamt vier weiterführenden Schulen aus Homburg wurden zunächst vom Beigeordneten Manfred Rippel sowie der Staatssekretärin Bettina Altesleben begrüßt. Anschließend beschäftigten sie sich in fünf verschiedenen Workshops mit dem Thema Kinderrechte.

Manfred Rippel bedankte sich zunächst bei den Schülerinnen und Schülern für deren Teilnahme und bei Florian Klein und Michael Schley vom Adolf-Bender-Zentrum, die die Moderation der Veranstaltung übernommen hatten, sowie bei Sandra Schatzmann vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt. Der Beigeordnete erinnerte daran, dass die Stadt in der Partnerschaft für Demokratie mit dem Adolf-Bender-Zentrum schon viele Projekte durchgeführt habe, eine solche Kinderrechte-Konferenz aber erstmals veranstaltet würde.

Da es um Themen wie Mitbestimmung, Umweltschutz, Vorurteile und Ausgrenzung gehe, finde er es „richtig gut, dass Ihr Euch für Kinderrechte und Mitbestimmung nicht nur interessiert, sondern auch engagiert“, so Rippel. Er sagte auch, dass die Schülerinnen und Schüler vermutlich feststellen würden, dass es Spaß könne, wenn man etwas auf den Weg bringe. Es könne aber auch ein sehr zähes Vorgehen sein, weil manches so lange dauere. Aber das gehöre zum Wesen der Demokratie, sagte der Beigeordnete.

Er wies darauf hin, dass Homburg eine familienfreundliche Stadt sei, fügte aber auch selbstkritisch hinzu, dass in der Vergangenheit die Erwachsenen vielleicht zu oft gedacht hätten, dass sie schon wüssten, was für Kinder und Jugendliche gut sei. „Doch viel besser ist es natürlich, Kinder und Jugendliche selbst zu Wort kommen und mitbestimmen zu lassen“, betonte Manfred Rippel und wies in diesem Zusammenhang auf den Jugendbeirat in Homburg hin. Dessen Vorsitzender Nico Lehmann nahm teilweise auch an der Konferenz teil.

Staatssekretärin Bettina Altesleben vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit bedankte sich ebenfalls bei den Kindern für die Teilnahme an der Konferenz am Ende eines langen Schuljahres und hob hervor, wie wichtig es sei, sich zu organisieren und auch den Mut zu haben, es zu sagen, wenn einem etwas nicht gefalle. Sie ging auf die Grundrechte für Kinder, das Kinderrechtegesetz im Saarland und die Bedeutung dieses Themas in ihrem Ministerium ein.

Die Moderatoren Florian Klein und Michael Schley bedankten sich bei den Partnern, zu denen auch das Kreisjugendamt gehörte, für die gute Zusammenarbeit und teilten dann die Schülerinnen und Schüler den fünf Workshops zu. In diesen Workshops erarbeiteten sich die Teilnehmenden auch mit theater-, umwelt- und medienpädagogischen Ansätzen verschiedene Aspekte beim Umgang mit Provokationen und Gewalt oder beim Agieren gegen Hass und Ausgrenzung.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ der Stadt Homburg wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Ansprache AlterslebenStaatssekretärin Bettina Altersleben bei ihrer Ansprache im Homburger Rathaus.

Veröffentlicht am: 20.07.2023 | Drucken