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Gedenktag für Paul Weber - Karlsberg Brauerei und die Familie Weber erinnern an Unternehmer

100 Jahre Paul Weber

Zum Gedenktag an Dr. Paul Weber trafen sich auch der frühere OB Karlheinz Schöner, OB Rüdiger Schneidewind, Christian und Dr. Richard Weber, Landrat Dr. Theophil Gallo und der frühere OB Reiner Ulmcke (v. l. n. r.) vor dem Buick aus dem Jahr 1952, den Richard Weber als Überraschung aus den USA hat einschiffen lassen.

Einen würdigen Gedenktag haben die Familie Weber und die Karlsberg Brauerei in der vorletzten Woche in Erinnerung an Dr. Paul Weber begangen.

Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde an den Unternehmer und Familienmensch erinnert, der am 16. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre.
Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik hatten sich im Karlsberger Hof in Homburg-Sanddorf versammelt, um sich an einen außergewöhnlichen Mann zu erinnern, der auch Träger des Bundesverdienstkreuzes und Homburger Ehrenbürger war. Dr. Weber hatte sich als Ratsmitglied und in ehrenamtlichen Funktionen auch intensiv für die Entwicklung Homburgs eingesetzt.
„Bei Paul Weber stand immer der Mensch im Mittelpunkt“, betonte Christan Weber, der Generalbevollmächtigte der Brauerei, der wie sein Vater Richard zuvor von seinem Vater die Geschäfte übernommen hat.
Passend zum Jahrestag wurde von der Brauerei ein neues Unternehmensmagazin mit dem Titel „näh(e)rwert“ herausgegeben, das regelmäßig erscheinen soll. In der ersten Ausgabe gibt es viele Berichte über Paul Weber und über Werte, die sein Wirken geprägt haben und auch heute die Art und Weise, wie die Brauerei geführt wird, prägen. Dabei geht es auch um Nachhaltigkeit und neben der Wertschöpfung vor allem um die Wertschätzung der Menschen, die hinter den Produkten und Dienstleistungen stehen, die das Unternehmen erbringt.
Eine echte Überraschung hatte sich Dr. Richard Weber ausgedacht. Über gute Kontakte hatte er in den USA ein Fahrzeug erworben, das bis auf die Farbe dem früheren Wagen des Vaters entspricht, mit dem die sechsköpfige Familie Ausflüge unternommen hatte: einen wunderbar erhaltenen Buick von 1952. Dank der durchgehenden Sitzbank vorn konnten je drei Personen pro Reihe mitfahren.
Zur Begleitung des Gedenktages trugen der Becker-Chor und die Jagdhornbläser vom Bliesberger Hof bei.

Veröffentlicht am: 29.12.2015 | Drucken