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Gerd Dieter Gabriel geehrt - Minister überreichte Bundesverdienstmedaille an früheren Richter

GabrielUrsula Gabriel, Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, Gerd Dieter Gabriel und Minister Stephan Toscani (v. l. n. r.) freuten sich über die Auszeichnung im Edelhaus des Römermusuems.

Gerd Dieter Gabriel durfte sich kürzlich über eine besondere Auszeichnung freuen. Im Edelhaus des Römermuseums in Schwarzenacker händigte Minister Stephan Toscani dem 82-Jährigen die Bundesverdienstmedaille aus.
Mit dieser Medaille zeichnet der Bundespräsident Personen aus, die sich im sozialen Bereich, in ihrer Kommune, in ihrem Ort oder darüber hinaus weit über das gewöhnliche Maß verdient gemacht haben. Der Vorschlag, diese Anerkennung Gabriel zukommen zu lassen, kam von Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.
„Gerd Dieter Gabriel hat die Frage, was er für andere oder die Gemeinschaft tun kann, zur Richtschnur seines Handelns gemacht. Er hat mit seinem jahrzehntelangen Einsatz gezeigt, dass Mitmenschlichkeit und Bürgersinn in unserer Gesellschaft lebendig sind. Wir brauchen diese Initiativen, den Mut und die Tatkraft jedes Einzelnen, um neue Lösungen zu finden und den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein“, erklärte Minister Stephan Toscani in seiner Ansprache vor Gabriel, dessen Familie und den zahlreich erschienenen Freunden.
Gabriel studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften in Saarbrücken und Freiburg. Von 1966 bis 1999 war er Richter am Amtsgericht Homburg. Er engagierte sich bereits während seiner Studienzeit im Studentischen Parlament an der Universität des Saarlandes und war Gründungsmitglied des Evangelischen Arbeitskreises Saar der CDU.
Von 1974 bis 1999 übernahm Gerd Dieter Gabriel kommunalpolitische Verantwortung als Kreistagsmitglied. Er engagierte sich außerdem im regionalen Psychiatriebeirat, beteiligte sich als Verwaltungsratsmitglied an der Neustrukturierung der Sparkassen im Saarpfalz-Kreis und hatte den stellvertretenden Vorsitz des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes im Saarpfalz-Kreis inne. Im Reit- und Fahrverein Einöd legte Gabriel zudem wichtige Weichen im Bereich des Reitsports.
„Das Besondere ist die Vielfalt Ihres Engagements in Kirche, Sport, in der Politik wie auch im berufspolitischen und sozialen Bereich“, erklärte Toscani. „Es ist mir eine Ehre, Ihnen die Bundesverdienstmedaille im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck verleihen zu können“, so der Minister, der auch die Vorbildfunktion Gabriels ansprach, dessen Wirken in der gesamten Region „hoffentlich auch eine exemplarische Wirkung für jüngere Menschen hat“.
Gerd Dieter Gabriel dankte Toscani für die Laudatio und auch seiner Frau und seinen Kindern, die oftmals auf ihn haben verzichten müssen. „Wenn die Familie das nicht mitgetragen hätte, wäre es nicht gegangen“, so Gabriel.
Auch Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind gratulierte Gabriel zur Auszeichnung und überreichte ihm als Geschenk ein Buch über Homburg, geschrieben von Ex-OB Reiner Ulmcke. „Diese Räumlichkeit im Römermuseum passt zum Rahmen dieser würdigen Verleihung. Sie haben diese Auszeichnung mehr als verdient“, ließ Rüdiger Schneidewind den Jubilar wissen.

Veröffentlicht am: 10.04.2017 | Drucken