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Heiraten im Gut Königsbruch - Beigeordnete Christine Becker traute erstes Ehepaar in Bruchhof

Raum 1Mehrere Räume stehen im Gut Königsbruch für Familien- und Hochzeitsfeiern zur Verfügung. Das barocke Hofgut verfügt auch über eine Kapelle und ein Freigelände.

Seit kurzer Zeit ist es möglich, in dem historischen und vorzüglich wieder hergestellten Ambiente des Guts Königsbruch (früher als Tascher Hof bekannt) zu heiraten.

Nachdem die Familie von Wegner dieses denkmalgeschützte barocke Hofgut in Homburg-Bruchhof mit viel Aufwand und Liebe zum Detail saniert und renoviert hat, können nun verschiedene Räume angemietet werden, um beispielsweise eine Hochzeit zu feiern.

Neu ist auch, dass neben dem Trauzimmer im Rathaus sowie dem Edelhaus des Römermuseums in Homburg-Schwarzenacker die errichtete Noah-Kapelle, die zum Gebäudeensemble gehört, als Ort für standesamtliche Trauungen genutzt werden kann. Insofern kann nicht nur eine Hochzeit im Gut Königsbruch gefeiert werden, auch eine standesamtliche sowie eine kirchliche Vermählung sind in der Noah-Kapelle möglich.

Den Auftakt für eine solche Trauung, die Beigeordnete Christine Becker als Standesbeamtin der Stadtverwaltung Homburg durchführte, machte kürzlich das junge Ehepaar Melanie und Christian Kadelski. Sie waren die ersten Brautleute, die nach der Sanierung in der Noah-Kapelle heirateten und danach in einem Saal des Herrenhauses mit Familie und Freunden feierten.
Nach der Trauung gratulierte Christine Becker dem jungen Paar zur Hochzeit und wünschte viel Glück für die Ehe. Sie bedankte sich auch dafür, dass das Ehepaar bereit war, einige Fotos zu machen, um so auf die neue Trauungsmöglichkeit hinweisen zu können.

Im Festsaal im Erdgeschoss des Herrenhauses ist Platz für etwa 40 Personen, dazu stehen noch ein kleineres Jagdzimmer mit einem Kachelofen, Nebenräume wie Toiletten und eine moderne Caterer-Küche zur Verfügung.

Im ehemaligen Pferdestall des Hofguts ist sogar Platz für etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder rund 70 Gäste bei einer Bankettbestuhlung. Auch zu dieser Event-Halle gehören eine Caterer-Küche, Sanitärräume inklusive einer behindertengerechten Küche sowie eine Lounge.

Von beiden Veranstaltungsflächen aus besteht ein direkter Zugang zum Garten. Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe fast 40 Parkplätze.

Das Gut Königsbruch wurde 1766 von Herzog Christian IV von Pfalz-Zweibrücken erbaut. Nachdem es mehr als 200 Jahre als Exerzierplatz, Gießerei und für zahlreiche Nutzungen gedient hatte und in den vergangenen Jahren stark verfallen war. Die Restauration durch die Familie von Wegner begann 2014.

Schon seit längerer Zeit ist in einem Gebäudeflügel die Kalligrafie-Künstlerin Katharina Pieper mit der Stiftung Schriftkultur beheimatet. Nun kommen weitere Nutzungsmöglichkeiten hinzu.

Veröffentlicht am: 02.07.2018 | Drucken