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Hilfstransport startete - Malteser sammelten Güter im Musikpark

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v. l. n. r. Beigeordnete Christine Becker, Jan Huber von den Maltesern und Hans Bollinger sowie ganz rechts Dirk Buchheit, der seinen Fahrschul-Lkw zur Verfügung stellte und auch fuhr.

Am vergangenen Freitag, 25. März 2022, startete ein größerer Hilfstransport vom Homburger Musikpark aus in Richtung Polen. In den vergangenen Wochen hatten die Malteser an dieser Stelle Hilfsgüter gesammelt. Dafür hatte die Stadt den Musikpark zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Michael Forster und die Beigeordnete Christine Becker, die die Hilfsangebote für die Flüchtlinge, die in Homburg untergebracht werden, koordiniert, waren auch vor Ort, um sich bei allen Beteiligten für die große Hilfe zu bedanken.

Eine Fahrt von rund 1.400 km pro Strecke nahmen dann ab Mittag Fahrschullehrer Dirk Buchheit, der seinen Fahrschullastwagen samt Anhänger zur Verfügung gestellt hat, und Alexander Grünholz auf sich. An Bord hatten sie viele Sachspenden für die Flüchtlinge an der polnisch-ukrainischen Grenze bzw. für Menschen in der Ukraine selbst. Dazu gehörten Feldbetten, Schlafsäcke, Decken, Handtücher, Hygieneartikel, Gehhilfen, Lebensmittel sowie Medikamente und Verbandmaterial.

Finanziert wurde der Transport vom Saarpfalz-Kreis, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und dem Verein für europäische Umweltbildung. Daher war auch Hans Bollinger anwesend, der sich ebenfalls bei allen Beteiligten bedankte und nochmals auf das vom Kreis in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar und dem ökologischen Schullandheim Spohns Haus eingerichtete Spendenkonto hinwies.

Jan Huber, der Beauftragte der Malteser, erklärte, dass sich an Bord des Lkw nicht nur vielfältige Spenden aus der Bevölkerung befänden, sondern auch die Firmen Bosch und Meditel große Mengen Medikamente und Desinfektionsmittel bereitgestellt hätten. Hans Bollinger erläuterte zudem, dass gemeinsam mit Landrat Dr. Theophil Gallo geklärt worden sei, wohin der Transport fahre und dass vor Ort die Entgegennahme der Hilfsgüter organisiert worden sei.

Aufgrund des großen Spendenaufkommens und der Hilfsgüter, die palettenweise von den Unternehmen kamen, konnte der Transport mit dem Lkw der Fahrschule Buchheit nicht alle Spenden mitnehmen. Daher zeichnet sich schon jetzt ab, dass es in Kürze einen weiteren Hilfstransport geben wird.

Veröffentlicht am: 28.03.2022 | Drucken