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Homburg erlebbar machen - 27 neue Stadtführer/innen bekamen vergangene Woche ihre Urkunden

Stadtführer aufgehelltOB Rüdiger Schneidewind (hinten, r.), der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad (vorne, 2. v. r.), Kulturamtsleiter Prof. Klaus Kell (hinten, l.) und Abteilungsleiterin Susanne Niklas (vorne, r.) freuen sich über 27 neue Stadtführer/innen.

Wann verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Homburg die Stadtrechte? Und wie sind eigentlich die Schlossberghöhlen entstanden? Diese und viele andere Fragen wurden den 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Stadtführerausbildung bei der Abschlussprüfung vergangene Woche gestellt.

„Keiner ist bei dem Test durchgefallen, ich kann Ihnen allen gratulieren“, sagte der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad nach der Auswertung. Er freue sich, „dass es nun losgehen kann. Es gibt viel zu tun und ich wünsche Ihnen allen viel Freude bei Ihrer Arbeit“.

Seit November gab es einige Module für die Gruppe, die gemeinsam die Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie deren Feste und Märkte besuchte, an Vorträgen zur Stadtgeschichte und Rhetorik-Seminaren teilnahm. „Das war schon viel Arbeit“, erwähnte auch Susanne Niklas, seit Juli 2017 Abteilungsleiterin Kultur und Tourismus. Die touristische Entwicklung der Stadt war von Anfang an eines ihrer großen Ziele - und dazu gehört auch das Angebot verschiedener Stadtführungen.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, Raimund Konrad wie auch Kulturamtsleiter Prof. Dr. Klaus Kell bedankten sich bei Niklas für ihr großes Engagement. „Wir müssen die Menschen mitnehmen und brauchen zusätzlich Visionen“, so der OB, der eneut darauf hinwies, „dass größere Projekte ohne Zuschüsse nicht möglich sind“.

Er überreichte allen Teilnehmern eine Urkunde und bedankte sich für die Unterstützung, die Stadt durch Führungen attraktiver zu machen. Auch bei den Stadtführern, die schon länger an Bord sind, bedankten sich die Verantwortlichen. So haben beispielsweise Lotte Nargang, Peter Rothgerber, Melitta Schwinn, Hans-Josef Britz und Klaus Friedrich in den vergangenen Jahren vielen Menschen die Stadt näher gebracht und machen dies heute noch.

Die Stadtführungen können bei Bedarf in deutscher, französischer, englischer, italienischer, tschechischer und rumänischer Sprache angeboten werden.

Ab sofort gibt es also zusätzlich zum bestehenden Angebot und den Natur- und Landschaftsführern viele weitere Themenführungen, wie zum Beispiel Kräuterwanderungen, Erlebnisstadtführungen zu den Themen Krimi, Aberglaube und Geschichte, Touren zur Ölmühle oder auch Führungen für Kinder.

Eine Übersicht ist in einem Flyer aufgelistet, der beim Kulturamt ausliegt und auch unter www.homburg.de, Rubrik „Tourismus“ zur Ansicht bereitsteht.

Veröffentlicht am: 20.03.2018 | Drucken