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Homburger Sinfonieorchester begeisterte das Publikum - Klassik Open-Air fand auf dem Christian-Weber-Platz statt

BM
Bürgermeister Michael Forster begrüßte das Publikum.

Mit dem 11. Klassik Open-Air am vergangenen Samstag konnte nach längerer Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie wieder eine größere Kulturveranstaltung in Homburg durchgeführt werden. So war allen Beteiligten, den Musikerinnen und Musikern sowie den rund l.400 Besucherinnen und Besuchern, die Freude an der Veranstaltung anzumerken.

Bürgermeister Michael Forster konnte von der großen Bühne auf dem Christian-Weber-Platz auch einige Ehrengäste, darunter den Homburger Ehrenbürger Reiner Ulmcke sowie Landtagspräsident Stephan Toscani begrüßen. Besonders begrüßte er auch den Bundestagsabgeordneten Markus Uhl sowie Landtagsabgeordnete und Beigeordnete der Stadtverwaltung.

Der Bürgermeister bedankte sich für die Durchführung des Konzerts auch bei den Musikerinnen und Musikern, die in den vergangenen Monaten unter erschwerten Bedingungen proben mussten, und bei dem Team aus dem Kulturamt um den Kulturbeigeordneten Raimund Konrad. Ein ganz besonderer Dank ging an das Unternehmen Dr. Theiss Naturwaren, ohne dessen Unterstützung das Konzert nicht hätte stattfinden können.

Bürgermeister Forster wies darauf hin, dass mit der Ausrichtung des Klassik Open-Airs auch ein Zeichen für die Rückkehr zu Kulturveranstaltungen gesetzt werden sollte.

Aufgrund der Pandemie musste das Konzert nach den bekannten 3G-Regeln (Einlass nur für geimpfte/getestete/genesene Gäste) durchgeführt werden. Der Veranstalter, die Stadt Homburg, hatte das Konzert vom Historischen Marktplatz auf den größeren Christian-Weber-Platz verlegt.

Das Programm des Homburger Sinfonieorchesters unter der Leitung von Jonathan Kaell stand unter dem Motto „Mysterien der Liebe“. Am Abend zuvor hatte bereits eine öffentliche, ebenfalls gut besuchte Generalprobe stattgefunden.

Zu hören gab es beliebte Opern-Arien von Mozart und Rossini, bekannte Filmmusik sowie Ouvertüren. Als Solisten traten die Sängerin Judith Braun (Mezzosopran) vom Staatstheater in Saarbrücken und der noch junge Konzertmeister Pablo Hubertus (Jahrgang 2000) mit der Violine auf.

Dirigiert von Jonathan Kaell begeisterte das Orchester nicht nur mit dem vielfältigen Programm, sondern auch mit einem bis zum Schluss großartigen und konzentrierten Spiel. Anders als im Programm angekündigt überraschte Judith Braun mit einer phantastischen Präsentation von Adeles Bond-Titelsong „Skyfall“. Durch das Programm führte gekonnt und unterhaltsam Dr. Holger Hettinger vom DeutschlandRadio aus Berlin. Das passende Wetter, die gute Akustik und die große Bühne mit ihrer passenden Beleuchtung trugen ebenfalls zu einem schönen Konzertabend bei. So wollte der Applaus am Ende des Konzerts kaum aufhören. Das Orchester und die Solistin belohnten so viel Zustimmung mit nicht weniger als drei Zugaben.

Bühne halbdunkelDas Homburger Sinfonieorchester mit Solistin Judith Braun freuten sich über einen erfolgreichen Abend auf dem Christian-Weber-Platz.

Veröffentlicht am: 16.08.2021 | Drucken