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Homburger Sinfonieorchester spielte moderne Premieren - Uraufführungen und Preisverleihung zum 6. Kompositionswettbewerbs - Beigeordneter Konrad verleiht Urkunden und 3.500 Euro Preisgeld

Auszeichnung K Wettbewerb Raimund Konrad, der Beigeordnete für Kultur und Tourismus (Mitte), zeichnete die beiden Preisträger, Shengteng Zhang und Eloain Lovis Hübner (links), unmittelbar nach den Erstaufführungen ihrer Werke im Kulturzentrum Saalbau mit den Urkunden und dem Preisgeld aus.

Nach einer fünfjährigen Pause konnten am gestrigen Sonntag, 12. November, die Preise für den 6. Kompositionswettbewerb der Stadt Homburg, den diese gemeinsam mit dem Homburger Sinfonieorchester (HSO) ausrichtet, verliehen werden. Normalerweise findet dieser Wettbewerb alle drei Jahre statt, doch die Coronapandemie führte auch bei diesem kulturellen Highlight Homburgs zu einer Verzögerung.

So hatte Raimund Konrad, der Beigeordnete für Kultur und Tourismus die Aufgabe, die beiden Preisträger, Shengteng Zhang und Eloain Lovis Hübner, unmittelbar nach den Erstaufführungen ihrer Werke im Kulturzentrum Saalbau mit den Urkunden und dem Preisgeld auszuzeichnen. Die Auszeichnung fand in der Pause des Konzerts statt, nachdem sich die beiden Preisträger und Raimund Konrad zunächst am anhaltenden Applaus des Publikums für die beiden Stücke erfreuen konnten. Dann erhielten Shengteng Zhang und Eloain Lovis Hübner ihre Urkunden und jeweils 1.750 Euro Preisgeld, dass zu gleichen Teilen an die jungen Künstler, beide wurden 1993 geboren, vergeben wurde.

Raimund Konrad gratulierte den Preisträgern auch im Namen des erkrankten Bürgermeisters Michael Forster, dankte dem Stadtrat für die Zustimmung zum Kompositionswettbewerb der Stadt und besonders dem HSO unter der Leitung von Jonathan Kaell für das Konzert.

Die beiden Uraufführungen hatte das Homburger Sinfonieorchester intensiv einstudiert; leicht zu spielen waren „Iwl“ für Bariton und Orchester (Zhang) und „Ostufer// pizza nicht unter der woche“ (Hübner) sicherlich nicht. Die Siegerwerke, die die Jury aus 30 Einreichungen ausgewählt hatte, setzen sich beim Thema „Orchesterlied im 21. Jahrhundert“ durch. Den Gesang boten Bassbariton Frank Wörner (Iwl) und Sopranistin Elizabeth Wiles (Ostufer// pizza nicht unter der woche) dar.

Beide Komponisten leben in Berlin und waren aktuell aus der Bundeshauptstadt sowie aus Hannover zum Konzertabend angereist. Ebenfalls waren beide schon zuvor nach Homburg gekommen, um an Proben des Homburger Sinfonieorchesters für ihre Werke teilnehmen zu können. Sowohl Zhang als auch Hübner zeigten sich sehr zufrieden mit der Aufführung durch das HSO.

Auch das Publikum honorierte die Leistung des HSO und die modernen Werke mit reichlich Applaus. Bevor die Uraufführungen gespielt wurden, eröffnete das Homburger Sinfonieorchester mit Dirigent Jonathan Kaell den Konzertabend mit dem Liederzyklus „Sieben frühe Lieder“ von Alban Berg. Auch hier übernahm Elizabeth Wiles den Gesangspart. Nach der Pause durfte sich das Publikum im gut besetzten Saalbau noch über die Sinfonie Nr. 1 in c-moll, op. 68 von Johannes Brahms freuen.

Orchester 1Links neben Dirigent Jonathan Kaell die Sopranistin Elizabeth Wiles.

Veröffentlicht am: 14.11.2023 | Drucken