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Infos für Altstadt-Bewohner - Städtebaulicher Denkmalschutz soll künftig gefördert werden

Altstadt 2Um die Altstadt attraktiv zu halten, wurden Städtebaufördermittel beantragt.

Nachdem der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen hat, das Thema städtebaulicher Denkmalschutz anzugehen, lädt die Stadt alle Eigentümer und Mieter der Altstadt zwischen der Kirchen- und der Fruchthallstraße zu einer Informationsveranstaltung über das neue Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 16. Mai 2017, um 18 Uhr im großen Ratssaal des Rathauses Homburg statt.

Vertreter der Stadtverwaltung sowie der Büros MESS aus Kaiserslautern und Isoplan-Marktforschung aus Saarbrücken werden Ziele und Vorgehensweise des Förderprogramms für die Altstadt erläutern und mögliche Maßnahmen mit den Eigentümern und Anwohnern diskutieren. Im Anschluss stehen die Experten für Fragen der Hauseigentümer zur Verfügung.

Um die Sanierung der Altstadt fortsetzen zu können, hat die Stadt Homburg die Altstadt zwischen Kirchenstraße und Fruchthallstraße im Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ angemeldet. Bund und Saarland fördern zwei Drittel der Kosten für städtebauliche Maßnahmen in diesem Bereich. Die Stadt hat die Büros MESS und isoplan-Marktforschung beauftragt, vorbereitende Untersuchungen durchzuführen und das vorgeschriebene Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für das Fördergebiet zu erstellen. Hierzu werden Fragebögen an alle betroffenen Hauseigentümer und Bewohner verteilt. Die Stadt bittet alle Angeschriebenen, ihrer Mitwirkungspflicht nachzukommen und den Vertretern der beauftragten Büros die notwendigen Informationen zu geben.

Die Altstadt um den Marktplatz ist das „Schmuckkästchen“ der Stadt. Viele Baudenkmäler aus früheren Jahrhunderten zeugen von Homburgs Geschichte. Zugleich ist die Altstadt mit attraktiven Geschäften und Gastronomiebetrieben ein moderner und lebendiger Treffpunkt. Doch der Zahn der Zeit nagt an Gebäuden und Straßen. Manche historische Wurzeln sind kaum noch erkennbar. Einige Gebäude drohen zu verfallen. Durch Baumaßnahmen der Hauseigentümer und im öffentlichen Raum wurden bereits viele Verbesserungen erreicht. Aber für weitere wichtige Maßnahmen fehlt der Stadt das Geld. Deshalb hat sie für eine Fortsetzung der Sanierung Mittel aus der Städtebauförderung beantragt.

Veröffentlicht am: 02.05.2017 | Drucken