Topaktuell

Briefwahlbüro ist geöffnet

Grünschnittannahme in Jägersburg am 1. Juni im ehemaligen Schulhof

Straßeneinbruch in Zweibrücker Straße führt zu weiteren Einschränkungen im Baustellenbereich

Forst bittet darum, Waldbesuche aufgrund der Regenfälle zu vermeiden

Infos zum Denkmalschutz - Die städtebauliche Entwicklung in der Altstadt wurde diskutiert

InfoabendGut besucht von Anwohnern und Vertretern aus der Politik war die Veranstaltung mit Informationen zum städtebaulichen Denkmalschutz in der Altstadt.
Der städtebauliche Denkmalschutz in der Altstadt stand am Dienstag vergangener Woche im Sitzungsaal des Rathauses auf dem Programm. Das Bauamt der Stadt hatte gemeinsam mit der Firma „Mobile Einsatztruppe Stadt und Stil“ (MESS) aus Kaiserslautern und der isoplan-Marktforschung aus Saarbrücken eingeladen, um Eigentümer von Gebäuden und Mieter in der Altstadt zwischen der Kirchen- und der Fruchthallstraße über das neue Städtebauförderprogramm zu informieren.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Vertreter aus dem Stadtrat durch Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, erläuterte zunächst Dr. Henning Stepper von MESS das Programm und ging auch auf die Situation in der Altstadt ein. Dabei wurden verschiedene Aspekte wie das Stadtmobiliar, der Zustand von Gebäuden, der Leerstand von Geschäften sowie Stärken und Schwächen der Altstadt angesprochen.

Anschließend stieg Dr. Karsten Schreiber von isoplan in eine Diskussion mit den Gästen ein. Positiv wurde dargestellt, dass Homburg eine lebendige Altstadt habe, die ein Ort für Wohnen, Handel, Dienstleistung, Gastronomie, Kultur und Tourismus sei. Gleichzeitig stehe die Altstadt aber auch vor zahlreichen Herausforderungen, um ihre Funktionalität auch in Zukunft behalten zu können, so Dr. Schreiber.

Deutlich wurde auch, dass der städtebauliche Denkmalschutz in der Altstadt nur gemeinsam mit den Eigentümern und Anwohnern durchgeführt werden kann. Es wurde allerdings auch schnell klar, dass es durchaus sich widersprechende Interessenlagen gibt, die nur schwer unter einen Hut zu bringen sind.
Angeregt wurde beispielsweise mehrfach, den derzeit festgelegten Umring für das Fördergebiet zu erweitern. Generell besteht die Chance, für städtebauliche Vorhaben Fördermittel zu erhalten. Die weiteren Maßnahmen dazu werden die Büros MESS und isoplan unter Beteiligung der Eigentümer und Bewohner durchführen.

Veröffentlicht am: 23.05.2017 | Drucken