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Kinder und besondere Autos trafen sich im Römermuseum - Charity-Aktion wurde auch für die Eltern zu einem Erlebnis

Philipp Scheidweiler und Thomas HöchstSchon seit einigen Jahren organisiert der Homburger Thomas Höchst die Charity Aktion „Kinderaugen sollen strahlen“, mit der er es erkrankten Kindern ermöglicht, in einem besonderen Sportwagen mitfahren zu können. Damit soll den Kindern eine Freude gemacht und eben Kinderaugen zum Strahlen gebracht werden.

In diesem Jahr konnte Höchst auf eine neue Rekordbeteiligung mit mehr als 35 Fahrzeugen blicken, so dass nicht nur für die mehr als 30 angemeldeten Kinder Platz in einem außergewöhnlichen Sportwagen geboten wurde, sondern auch die Geschwister eine große Runde durch den Bliesgau mitfahren durften. Die Aktion spricht sich bei immer mehr Autofahrerinnen und Autofahrern herum, die einen Porsche, Ferrari, Lotus oder Aston Martin ihr eigen nennen können und sich gern an diesem Angebot für Kinder beteiligen.

Angesichts der großen Zahl von hochkarätigen Autos von der Corvette über BMW, Mercedes und Bentley bis zum exquisiten Rolls Royce passte es in diesem Jahr besonders gut, dass die Veranstaltung am Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker ihren Ausgangspunkt gefunden hatte. Denn so gab es auf der großen Freifläche am Museum genügend Platz, damit alle Fahrzeuge entsprechend aufgestellt werden und später auch zügig starten konnten. Dank der Kooperation dieser Charity-Aktion mit dem Römermuseum konnten die Eltern der Kinder an einer kostenlosen Führung mit Natur- und Landschaftsführer Peter Hartmann über das Musemsgelände teilnehmen, während die Kinder die Fahrt durch den Bliesgau genossen.

Philipp Scheidweiler, der Geschäftsführer des Römermuseums, betonte vor dem Start der Fahrzeuge, dass er für die Unterstützung der Aktion nicht lange überlegen musste und er sich nicht nur für die Kinder freue, sondern auch dankbar sei, einmal etwas für die Eltern, für die die Situation sicher nicht einfach sei, bieten zu können.

Nach den Ansprachen durften sich die Kinder, deren Namen aus einem Lostopf gezogen wurden, ein Auto ihrer Wahl aussuchen. Besonders happy war beispielsweise der junge Aaron, der so früh gezogen wurde, dass er mit dem roten Ferrari von Philipp Sehn in seinem Lieblingsauto unter all den besonderen Wagen mitfahren durfte. Die Fahrerinnen und Fahrer ließen die Kinder Platz nehmen, dann ging es auch zügig und mit reichlich Motorsound los, während die Kinder winkten und die Eltern Fotos machten.
Unterstützt wurde die Aktion von mehreren Autohäusern und zahlreichen privaten Fahrerinnen und Fahrern aus Homburg und Umgebung sowie vom Ronald Mc Donald Haus Homburg und der Kinderklinik Homburg.

Nach der gut einstündigen Tour kamen die Kinder in den Autos wieder zurück zum Römermuseum, wo sie mit ihren Eltern zu einem Imbiss eingeladen waren und zum Abschluss ein Präsent des FC 08 Homburg erhielten.

Tanja Meiser, die Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Homburg, die von Anfang an in „Kinderaugen sollen strahlen“ involviert ist, fasste die Wirkung der Charity-Aktion zusammen. Sie betonte, dass Spenden für kranke Kinder auch immer hilfreich seien, man die Bedeutung von positiven Erlebnissen aber keinesfalls unterschätzen solle, sondern gerade diese eine große Wirkung haben könnten.

Veröffentlicht am: 28.07.2023 | Drucken