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Lauf-Event mit Rekorden - Palliativ-Zentrum freut sich über 610 Teilnehmer & eine hohe Spende

181111 1 Hospiz0001Am palliativmedizinischen Zentrum am UKS übergaben die Organisatoren von „Laufen fürs Leben“ eine Spende von 49.243,41 Euro an den Förderverein altersübergreifende Palliativmedizin für die Errichtung eines stationären Hospizes in Homburg.

Glückliche Gesichter bei den Organisatoren der vierten Veranstaltung „Laufen fürs Leben“ und noch glücklichere Gesichter bei den Vorständen des Homburger Fördervereins für altersübergreifende Palliativmedizin: 610 Läuferinnen und Läufer schafften am 1. und 2. September gemeinsam eine Strecke von 8.690 Kilometern und erliefen damit die bisherige Rekordspendensumme von 49.243,41 Euro.

Vertreter des SSV Heiligenwald und der TG Landsweiler-Reden übergaben gemeinsam mit Mitgliedern des Roten Kreuzes und des THW den symbolischen Spendenscheck nun an den Vorstand des Fördervereins und lenkten den Blick bereits auf die Vorarbeiten zum fünften Spendenlauf, der am 7. und 8. September 2019 erneut in den Wassergärten in Landsweiler-Reden stattfinden wird.

Anja Becker, die am Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie im Team von Prof. Dr. Sven Gottschling tätig ist, hatte erneut federführend den Lauf mit einer 60-köpfigen Helfermannschaft organisiert. Bei optimalem Laufwetter hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg gemacht. 4.828 Runden wurden absolviert. Vom wenige Monate alten Säugling im Kinderwagen bis zur 92-jährigen Dame im Rollstuhl waren alle vertreten, um ein deutliches Zeichen zu setzen: Miteinander, füreinander. Dieses Füreinander bedeutet in diesem Fall verantwortungsvolle Fürsorge für Menschen, deren Lebenszeit durch Krankheit begrenzt ist und deren Lebensqualität durch Schmerzen völlig eingeschränkt ist. Miteinander wollten die Teilnehmer am Spendenlauf dafür sorgen, dass für diese Menschen die Versorgungsstrukturen besser werden. Mit diesem Ziel wurde im Umfeld des palliativmedizinischen Zentrums am Universitätsklinikum Homburg im Dezember 2012 der Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin gegründet, dessen Vorsitz Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Landrat Dr. Theophil Gallo übernommen haben. Ziel des Vereins ist die Errichtung eines Hospizes mit zwei Stationen im Universitätsklinikum. Das Besondere: Eine Station ist für Kinder und Jugendliche gedacht, eine für Erwachsene. Dass Bedarf für eine solche altersübergreifende Einrichtung vorhanden ist, hat auch die Landesregierung erkannt, die bereits - so Gottschling und Schneidewind - Geld im Landeshaushalt eingestellt habe.

Schneidewind gab sich „hochgradig optimistisch, dass wir es in den nächsten zwei bis drei Jahren schaffen werden, in die Realisierungsphase zu kommen“. Mit dem Zutun vieler Menschen, da ist sich Gottschling sicher, werde das Vorhaben sicherlich gelingen. Mit Blick auf die Organisatoren von „Laufen für das Leben“ sprach er anerkennend von einer „grandiosen Veranstaltung, unfassbar gut organisiert“. So wünschte Gottschling dann auch Anja Becker für das kommende Jahr bereits ein gutes Händchen, damit die 1000er-Marke erreicht wird.

Insgesamt haben die rührigen Organisatoren von „Laufen für das Leben“ schon 110.000 Euro an Spendengeldern für das Projekt eines altersübergreifenden stationären Hospizes übergeben können.

Veröffentlicht am: 20.11.2018 | Drucken