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Ortsräte luden zur konstituierenden Sitzung ein - Bürgermeister verpflichtete die Ortsvorsteher und Ratsmitglieder / Erste Themen wurden bereits angesprochen

Ortsrat WörschweilerBM Michael Forster (r.) verpflichtete den Wörschweiler Ortsrat um Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger (3. v. r.).

Wörschweiler machte vergangene Woche Montag den Auftakt und versammelte den neu gewählten Ortsrat zur ersten Sitzung im ehemaligen Bürgermeisteramt. Neben den neun Vertreterinnen und Vertretern waren auch die ausgeschiedenen Ortsratsmitglieder gekommen und wurden von Bürgermeister Michael Forster verabschiedet. Er dankte ihnen für ihr großes ehrenamtliches Engagement, danach verpflichtete er als Sitzungsleiter das neu gewählte Gremium. Zum Ortsvorsteher gewählt wurde Reinhold Nesselberger, der dieses Amt bereits seit 1989 ausübt. Sein Stellvertreter ist Martin Guth. Nesselberger bedankte sich für das Vertrauen und sprach zum Schluss der Sitzung auch direkt ein paar Themen an, die den Rat in seiner Amtszeit beschäftigen werden: Die Verkehrsproblematik in Wörschweiler und die Regelung der Hausnummernverteilung.

Auch Jürgen Schäfer (SPD) bleibt Ortsvorsteher in Jägersburg. Im Rahmen der konstituierenden Sitzung im großen Saal der Gustavsburg wurde er einstimmig für fünf weitere Jahre im Amt bestätigt. Dafür gab es viel Beifall der zahlreichen Besucher. Zu seinem Stellvertreter wählte der Ortsrat ebenfalls einstimmig Ansgar Hoffmann (CDU). Bevor die zehn Ortsratsmitglieder - Patrick Kanzler fehlte urlaubsbedingt - zur Urne schreiten durften, waren sie vom Bürgermeister Michael Forster per Handschlag verpflichtet worden. „Ein Traumergebnis“, kommentierte Schäfer das eindeutige Votum als Beleg für die einvernehmliche Arbeit des Ortsrates über Parteigrenzen hinweg in den vergangenen Jahren. „Wir arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander“, betonte der SPD-Politiker. Geht es nach ihm, soll das auch in der neuen Legislaturperiode so bleiben. Er versprach, auch künftig „das Beste für Jägersburg herauszuholen und den Stadtteil weiter nach vorne zu bringen“. Die Verabschiedung der ausgeschiedenen Ortsratsmitglieder nutzte Bürgermeister Forster, um ihnen zu danken: „Sie haben sich über Jahre eingebracht, das politische Leben im Ort bestimmt und viel Freizeit geopfert.“ Umso höher sei die Anerkennung, wenn sich Menschen für ein solches Ehrenamt zur Verfügung stellen, lobte er das Engagement der neuen Ortsratsmitglieder.

Die Einöder Kommunalpolitiker tagten als vorerst letzter Ortsrat im evangelischen Gemeindezentrum Am Asenbühl. Wie gehabt begrüßte der Bürgermeister die Ratsmitglieder und eine durchaus nennenswerte Anzahl an Zuschauerinnen und Zuschauern. Auch hier hatte Forster dankende Worte für die ehrenamtliche Arbeit, die im Ortsrat geleistet wurde, parat Künftig werden Erhard Dilg, Dietmar Bähr, Timo Otto und Jürgen Lutter dem Gremium nicht mehr angehören. Der Bürgermeister verabschiedete die Ausgeschiedenen und nahm die Verpflichtung der nun amtierenden Ortsratsmitglieder vor. Ohne Gegenkandidat wurde Amtsinhaber Dr. Karl Schuberth einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt. Ulrich Fremgen bleibt als Stellvertreter ebenso im Amt, musste allerdings eine Gegenstimme bei der Wahl hinnehmen. Schuberth nutzte die Gelegenheit, um Themen anzusprechen, die auch künftig von Relevanz für den Ort sein werden, wie etwa die Sanierung der Saar-Pfalz-Halle oder die Erweiterung von Grundschule, FGTS und Kindergarten.

Nun steht noch die konstitiuerende Sitzung in Kirrberg aus, die allerdings erst am 20. August 2019 stattfinden wird.

Alle Ortsratsmitglieder und die Verteilung der Parteisitze in den einzelnen Stadtteilen sind im Internet unter www.homburg.de zu finden.

Ortsrat Jägersburg 6803Der neue Jägersburger Ortsrat mit Bürgermeister Michael Forster (2. v. r.) und Ortsvorsteher Jürgen Schäfer (Mitte).

Ortsrat EinödDer bisherige Ortsvorsteher Dr. Karl Schuberth (2. v. l.) ist erneut vom Ortsrat Einöd wiedergewählt worden.

Veröffentlicht am: 16.07.2019 | Drucken