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„Peace and Help“ - Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn spendet 2500 Euro nach Friedensfest

Schulspende Neue Sandrennbahn
Bei der Spendenübergabe auf dem Schulhof der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn. Foto: Sandra Brettar

46 verkaufte Kuchen und fast 400 Muffins on top, der Verzehr von 15 Kilogramm Pommes-Frites und jeder Menge Würstchen: So liest sich zumindest die kulinarische Bilanz des Friedensfestes, zu dem die Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn am 10. April eingeladen hatte. Tiefgründiges ist damit verbunden. 150 Eltern standen vier Stunden lang dem Lehrerkollegium und den Schülerinnen und Schülern helfend zur Seite, so dass das Fest unter dem Motto „Peace and Help“ mit Flohmarkt und Mitmachaktionen zu einem tollen Erfolg wurde. Der spiegelt sich auch in der Summe des Reinerlöses wieder, den die Schulgemeinschaft der gemeinsamen Ukraine-Initiative von Saarpfalz-Kreis, Spohns Haus und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar vollständig zur Verfügung stellt. Zur Spendenübergabe begrüßte Schulleiter Thorsten Podevin Landrat Dr. Theophil Gallo auf dem Schulhof der kreiseigenen Schule vor der beeindruckenden Kulisse einer wahren Schülerschar.

„Die Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn ist immer für eine Überraschung gut“, freute sich der Landrat, der ja auch Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar ist, angesichts des großen Empfangs. Natürlich freute er sich auch über die Spendensumme, die die stellvertretende Schülersprecherin Lea Braß dann enthüllte: 2500 Euro waren bei „Peace and Help“ zusammengekommen.

Wie der Schulleiter informierte, wurde das Fest recht kurzfristig geplant und durchgeführt. Es sei der Schulgemeinschaft ein Bedürfnis gewesen, aktiv zu werden und ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu setzen. „Dieses Friedens- und Freundschaftsfest hat der gesamten Schulgemeinschaft sehr gutgetan“, versicherte er und sprach beim Landrat das Interesse seiner Schule an, einmal einen Schüleraustausch mit dem Partnerkreis Lwiw (deutsch: Lemberg) zu organisieren, sobald es die Situation zulasse.

Das hörte der Landrat natürlich gerne, sicherte hier seine Unterstützung zu und bedankte sich: „Sie alle haben mit dem Friedensfest ein wichtiges Signal gesetzt, das wir weitertragen werden. Die Menschen in der Ukraine spüren diese Verbundenheit. Ein Für- und Miteinander ist unglaublich wertvoll und macht vor allem Mut. Das ist in Zeiten wie diesen von unschätzbarem Wert.“

Veröffentlicht am: 13.06.2022 | Drucken