Topaktuell

Briefwahlbüro ist geöffnet

Grünschnittannahme in Jägersburg am 1. Juni im ehemaligen Schulhof

Straßeneinbruch in Zweibrücker Straße führt zu weiteren Einschränkungen im Baustellenbereich

Forst bittet darum, Waldbesuche aufgrund der Regenfälle zu vermeiden

Tagesfahrt für Senioren am 12. Juni nach Reinheim abgesagt

Projekt wurde näher erläutert - Stadtverwaltung lud zur Bürgerinformationsveranstaltung ein

Bürgerinfo SaalbauEtwa 100 Gäste waren der Einladung der Stadtverwaltung gefolgt. Sie hörten sich im Saalbau die Planungen für den Schlossberg an und stellten Fragen.

Viel wurde in den vergangenen Wochen und Monaten über die touristische Neuerschließung des Schlossbergs geredet.

Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung stellten vergangene Woche die Verantwortlichen im Saalbau das komplette Projekt vor und standen für Fragen zur Verfügung.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind begrüßte etwa 100 interessierte Besucherinnen und Besucher und leitete direkt ins Thema ein. „Die Anfangsidee war, den Schlossberg barrierefrei zu machen. Roland Ecker und Roland Lupp aus dem Bauamt kamen wegen einer neuen Eingangssituation für die Höhlen auf mich zu und von ihnen kam auch die Idee, diese mit einem Aufzug zu erschließen“, berichtete der OB von den Anfangsplanungen.

Mittlerweile ist diese Idee zu einem großen Projekt geworden, der Stadtrat hat - nachdem eine Machbarkeitsstudie sehr positiv ausfiel - grünes Licht gegeben. „Wir waren auch nochmal im Ministerium und die Chancen, dass das Projekt mit 80 statt bisher gedachten 70 Prozent gefördert wird, stehen sehr hoch“, gab Schneidewind bekannt.

Der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad sprach von einem „sehr gut durchdachten Projekt, das maßgeschneidert für Homburg“ sei und machte nochmal deutlich, dass „das EU-Geld, sollten wir dieses Projekt nicht realisieren, woanders hinfließen wird“.

Nachdem Roland Ecker alle Details zu den beiden geplanten Aufzügen, dem Eingangszentrum für die Höhlen sowie den gesamten Auswirkungen auf die Innenstadt näher erläutert hatte, gab es Zeit für Fragen. Dabei kam auch nochmal die Nachfrage zum Großen Bruch, der stark einsturzgefährdet ist und ebenfalls in naher Zukunft durch die Entnahme von Bäumen gesichert werden muss.

Das Zeitfenster für den kompletten Bau bezeichnete Schneidewind selbst als „ambitioniert“: Im Januar 2021 soll gestartet werden, 2023 muss das Projekt abgeschlossen sein.

Veröffentlicht am: 27.11.2018 | Drucken