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Renaturierung des Erbachs - Abschlusspräsentation der Umweltmaßnahme ist für August geplant

Renaturierung des ErbachDer Abteilungsleiter für Grünflächen und Umwelt der Stadt, Dr. Dieter Dorda, und der Umweltbeigeordnete Ulrich Fremgen (v. l.) lassen sich die Arbeiten erläutern.

Seit Ende Januar 2018 läuft im Auftrag des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) der zweite Bauabschnitt zur Renaturierung des Erbachs. Vor kurzem hatte die Stadtverwaltung Homburg gemeinsam mit der „Landschaftsagentur Plus“ zu einem gemeinsamen Termin mit interessierten Bürgern, Ratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern in die Buschstraße eingeladen.

Ziel sei es, „der Bevölkerung zu zeigen, was hier passiert und sie auf den neuesten Stand zu bringen“, erklärte der Beigeordnete für Biosphäre und Umwelt, Ulrich Fremgen. „Wir sehen einen weiteren Abschnitt der Renaturierung des Erbachs“, betonte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind mit Blick auf die verbreiterten Gewässerabschnitte, die abgeflachten Uferböschungen, die angelegten Gewässerschlingen sowie die in Abstimmung mit den Anwohnern angepflanzten, standortgerechten Gehölze.

Mittlerweile sind die Rodungsarbeiten im Bereich der Buschstraße in Richtung Stadtpark voll im Gange. In diesem Sektor sei der Uferbereich des mit Betonschalen ausgelegten Erbachs so stark mit Brombeersträuchern bewachsen gewesen, dass der Bach bisher kaum als Gewässer wahrgenommen worden sei, obwohl er momentan viel Wasser führe, erklärte Michael Boes von der „Landschaftsagentur Plus“.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Nicole Schmitt-Siegwart erläuterte er den Stand der Arbeiten. Für den Stadtteil Erbach und die Anwohner sei es „eine Bereicherung und eine erhebliche Aufwertung der Grundstücke“, wies Boes auf den ökologischen und städtebaulichen Aspekt hin. Das Totholz bleibe liegen und soll als Brutstätte und Lebensraum für Insekten und Vögel sowie als Rückzugsmöglichkeit für Igel dienen.

Nach der Renaturierung des ersten Teils vom Schmalauweg bis zum Eduard-Vollmar-Platz laufen derzeit die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt, der den Bereich vom Auslauf des Möhlwoogs in Jägersburg auf rund fünf bis sechs Kilometer Länge bis zur Verrohrung an der Brauerei umfasst. Um die Umsetzung der Maßnahme kümmert sich die „Landschaftsagentur Plus GmbH“, die als Bauleitung agiert. Auftragnehmer für die eigentlichen Arbeiten ist die „Floratec GmbH“, die auch den ersten Bauabschnitt durchgeführt hat. Die Maßnahmen hat die „Landschaftsagentur Plus“ in enger Abstimmung mit der Stadt Homburg geplant. Genehmigt wurden die Planungen durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz.

Eine kleine Feier zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist für Mitte August im Homburger Stadtpark geplant.

Veröffentlicht am: 10.07.2018 | Drucken