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Römermuseum mit leuchtendem Abschluss - Winterpause bis zum März / Neuerungen im kommenden Jahr

Roemermuseum Abschluss 1Das Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker befindet sich seit Anfang November in der Winterpause, die bis Ende Februar 2022 dauern wird.

Am vorletzten Samstag gab es noch einen „leuchtenden“ Abschluss zum Ende der Saison.

Auch wenn die Veranstaltung eher unter der Schirmherrschaft des altrömischen Regengottes Pluvius stand, waren zahlreiche, bastelbegeisterte Kinder mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern gekommen. Kreativität und Geduld fanden in ihren Niederschlag in 70 unterschiedlichsten Laternen-Kreationen, die ihre Premiere beim Lichterumzug durch den Barockgarten feierten - unter dem lateinischen Motto „Fiat Lux“, was übersetzt heißt: Es werde Licht.

Simone Abel, zuständig für den Bereich der Museumspädagogik und ihr Team sah sich durch diese große Resonanz in der Umgestaltung der Veranstaltungskonzeptionen vollauf bestätigt. Auch für Speisen und Getränke sorgten die Mitarbeiterinnen des Römermuseums. So gab es herzhafte und süße Überraschungen wie Kürbissuppe und Donuts sowie Glühwein und Kinderpunsch.

Da sich das Römermuseum mit der Veranstaltung „Fiat Lux“ gleichermaßen verabschieden und bei den Besucherinnen und Besucher bedanken wollte, passt zum Jahresabschluss auch eine kurze Bilanz für dieses und ein kleiner Ausblick auf das kommende Jahr, wenn das Römermuseum am 1. März 2022 wieder seine Pforten öffnen wird.

So erklärt Philipp Scheidweiler, der Geschäftsführer der Stiftung Römermuseum: „Ich freue mich sehr, dass wir zum Saisonende im Römermuseum mit der Veranstaltung „Fiat Lux“ noch einmal ein Highlight für unsere kleinen Besucher anbieten konnten. Gerade die Mitmach-, und Bastel-Angebote kommen auch während der Saison in den Projekten des Museums immer sehr gut an. Mit den selbstgebastelten Laternen sind die Kinder ja auch bestens gerüstet für die anstehenden Martinsumzüge.“ Weiter betont Scheidweiler, dass die Stiftung Römermuseum auf eine schwierige Saison zurückblicke. So war das Museum aufgrund der Corona-Pandemie von längeren Schließzeiten betroffen. Dies habe nicht nur das Museum selbst, sondern auch die Projekte im Kinder- und Jugendbereich stark eingeschränkt. Dennoch sei diese Zeit genutzt worden, beispielsweise wurde die Erarbeitung von neuen, digitalen Inhalten vorangetrieben.

„Besonders stolz sind wir auf die Erarbeitung eines Audio-Guides, der einzelne Bezugspunkte des Museums in einer neuen Form erlebbar macht“, so der Geschäftsführer. Der Audio-Guide steht aktuell schon in der App „Actionbound“ zur Verfügung und wird das Museumserlebnis in der kommenden Saison in sehr unterhaltsamer Form ergänzen.

„Ein besonderer Dank geht hierbei an unseren Tontechniker Julian Sartorio und natürlich an das Homburger Amateurtheater, welches das Römermuseum bei diesem Projekt unterstützt und den Protagonisten des Audioguides Leben einhaucht hat. Hier sind viele Stunden Arbeit, aber vor allem viel Herzblut reingeflossen. Das ein Homburger Verein unser Museum derart unterstützt, freut uns sehr und ist keinesfalls selbstverständlich“, hebt Scheidweiler abschließend hervor.

Das gesamte Museumsteam freut sich auf die kommende Saison und ist sich sicher, dass sich auch im nächsten Jahr ein Besuch des Römermuseums lohnen wird. „Seien Sie gespannt!“

Roemermuseum Abschluss 2

Auf dem Bild: Geschäftsführer der Stiftung Römermuseum, Philipp Scheidweiler (links) und Museumsleiterin Sabine Emser (3. v. l.) mit Tontechniker Julian Sartorio (2. v. l.) sowie Mitglieder des Homburger Amateurtheaters (HAT) im Römermuseum.

Veröffentlicht am: 09.11.2021 | Drucken