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Tagung zur Kinderpsyche - 360 Gäste fanden sich im Saalbau ein

Tagung KinderpsychatrieKlinik-Direktor Alexander von Gontard (2. v. r.) konnte vor Beginn der Tagung im nahezu vollbesetzten Saalbau mit seinen Mitorganisatoren nicht nur Gesundheitsministerin Monika Bachmann (3. v. l.), sondern auch hochkarätige Referentinnen und Referenten sowie prominente Gäste begrüßen.

Eine zweitägige Tagung zu psychischen Störungen von Kindern, vom Säuglingsalter bis zur Einschulung, hat kürzlich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums im Kulturzentrum Saalbau durchgeführt. Diese Fachveranstaltung richtete sich vor allem an Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Erzieher, Sozialarbeiter sowie Mitarbeiter der Frühen Hilfen und andere pädagogische Berufsgruppen.

Wie aktuell die Thematik ist, zeigt sich auch daran, dass sich rund 360 Interessierte zu dieser Tagung angemeldet hatten. Dies betonte auch die saarländische Gesundheitsministerin, Monika Bachmann, in ihrem Grußwort. Die Ministerin hob die großartige Arbeit von Prof. Dr. Alexander von Gontard, dem Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, und seinem Team hervor. Sie ging auch darauf ein, wie wichtig die Behandlung psychischer Störungen bei Kindern sei, da diese nicht nur die Patienten, sondern auch die ganze Familie belasteten und häufig bis ins Berufsleben hineinwirken würden.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind wies auf die seit vielen Jahren gute Zusammenarbeit der Stadt mit dem Universitätsklinikum und speziell des Kinder- und Jugendbüros mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie hin.

Prof. von Gontard lobte die Stadt und den Oberbürgermeister als verlässliche Partner und bedankte sich für das als Tagesort zur Verfügung gestellte Kulturzentrum Saalbau. Ebenso dankte er für die Unterstützung durch die Landesregierung.

Der Klinikdirektor hob hervor, dass die psychischen Störungen bei jungen Kindern als Thema lange Zeit vernachlässigt worden seien. „Zehn bis 15 Prozent aller Vorschulkinder weisen psychische Störungen auf, die mit Leid und Beeinträchtigung für Kind und Familie einhergehen und die zukünftige Entwicklung gefährden können“, erläuterte der Klinikdirektor. Dabei gebe es gute Therapieansätze.

An beiden Tagen wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von verschiedenen Fachreferenten ein aktueller Überblick über die psychischen Störungen bei Kindern bis zum Einschulungsalter vermittelt. Darüber hinaus standen auch Beiträge zu Versorgungskonzepten für diese Störungen auf dem Programm.

Veröffentlicht am: 07.06.2017 | Drucken