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Umbauarbeiten sind nun angelaufen - Verfallenes ehemaliges Resi-Kino dient künftig als Moschee und offene Begegnungsstätte

Umbau Resi Kino1Am unteren Teil der Fassade sind erste Arbeiten zu sehen. Auf dieser Seite zur Dürerstraße hin soll auch ein öffentlich nutzbarer Versammlungsraum entstehen.

Vom ehemaligen Resi-Kino in der Erbacher Dürerstraße gibt es positive Nachrichten. Vorletzte Woche fand ein Termin an dem Gebäude statt, das künftig als Moschee und für Seminarräume dienen soll.

Adnan Özdemir, zweiter Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Integration und Bildung (VFIB), stellte die Planungen der künftigen Nutzungen vor. Dabei war ihm wichtig zu erwähnen, dass es ein offenes Haus werde. Im vorderen Bereich wird es einen allgemein nutzbaren Raum geben, der auch von Nichtmitgliedern genutzt werden kann. Hauptanliegen ist es - neben dem Betrieb der Moschee - in dem ehemaligen Kinogebäude die Integration zu fördern und etwa Sprachkurse anzubieten.

Ödzemir erläuterte die Arbeiten, die bereits begonnen haben. Im zur Dürerstraße angrenzenden Teil ist bereits einiges in Arbeit. So sind etwa die Räume komplett entkernt. Der ehemalige Kinosaal besteht derzeit nur aus einem Gerippe ohne Dach und festem Boden. Hier wird sich noch einiges tun. Es ist vorgesehen eine Zwischendecke einzuziehen und die Räume barrierefrei zu gestalten. Dazu wird auch ein Aufzug in diesem hinteren Bereich installiert.

Adnan Özdemir bedankte sich bei den Unterstützern des Projekts, die Gelder gespendet, aber auch bei der Bauausführung Arbeiten übernommen haben. Der VFIB geht davon aus, dass das Bauprojekt bis Ende des Jahres 2019 oder Anfang 2020 fertiggestellt werden kann.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und die Beigeordnete Christine Becker waren der Einladung zum Pressetermin gefolgt. Der OB äußerte seine Freude darüber, dass die Baumaßnahmen nun begonnen haben. „Damit wird ein Schandfleck an der Erbacher Ortseingangssituation beseitigt“, so der Verwaltungschef. Gleichzeitig sieht er die Arbeit des VFIB als sehr wichtig an. Schon seit Jahren arbeiten die Akteure des Vereins und die der Stadtverwaltung gut zusammen. „Wir gehen auch davon aus, dass dieses Projekt die Integration im Stadtteil Erbach noch mal ein Stück voran bringt, sagte Schneidewind. Gleichzeitg dankte er dem VFIB dass er trotz aller Widrigkeiten an dem Projekt festgehalten hat. Solch eine Veranstaltungsstätte zu planen sei ein schwieriges Unterfangen. Dazu seien viele Auflagen zu beachten. Ebenso ist die Finanzierung nicht immer leicht und eine enge Abstimmung mit dem Trägerverein sei nötig, verdeutliche der OB die lange Zeit des Wartens auf den Baubeginn.

Veröffentlicht am: 11.12.2018 | Drucken