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Willi-Günther Haßdenteufel bleibt an der Spitze der VHS Homburg

VHS Homburg

Willi-Günther Haßdenteufel steht auch in den kommenden drei Jahren an der Spitze der Volkshochschule (VHS) Homburg.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung im großen Sitzungssaal des Homburger Forums wurde er unter der Versammlungsleitung des Kulturbeigeordneten Raimund Konrad einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt.

Hans Burgard steht ihm als sein Stellvertreter weiterhin zur Seite. Im Amt bleibt auch Erica Beck in ihrer Funktion als Dozentensprecherin. Eine Änderung gab es beim Kassenwart, ein Amt, das seit Jahrzehnten von einem Mitglied der Kreissparkasse (KSK) Saarpfalz ausgeübt wird. Auf das in den Ruhestand gehende KSK-Vorstandsmitglied Ralph Marx folgt Stefan Gessner. Kraft Amtes gehören als Beisitzer Landrat Theophil Gallo und der kommissarische Verwaltungschef der Stadt Homburg, Michael Forster, dem VHS-Vorstand an. Bestätigt wurde als Beisitzer Prof. Dr. Markus Meyer als Vertreter der Medizinischen Fakultät. Auf Vorschlag des alten und neuen VHS-Leiters, der die „erfreuliche Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturamt“ hervorhob, wurde Susanne Niklas, Leiterin der Abteilung Kultur und Tourismus der Stadt Homburg, zur neuen Beisitzerin gewählt.

Neben der Neuwahl stand der Bericht über das Geschäftsjahr 2019 im Mittelpunkt der Versammlung, die wegen der Corona-Pandemie vom Mai in den September verschoben wurde. VHS-Leiter Haßdenteufel legte dabei erfreuliche Zahlen vor. So habe man 233 Kurse anbieten können, die von 2389 Teilnehmern angenommen wurden. Annähernd 5100 Unterrichtsstunden habe man angeboten. Zu 45 Einzelveranstaltungen seien 466 Teilnehmer gekommen. Die größte Teilnehmerzahl mit 401Personen habe man bei den 39 Englisch-Kursen verzeichnet, so Haßdenteufel: „Zufrieden waren wir mit den Teilnehmerzahlen in den Spanisch-, Italienisch- und Französisch-Kursen“, betonte er mit Blick auf rund 1100 Sprachkursteilnehmer.

Der VHS-Leiter ging auch auf die durch die Corona-Pandemie bedingten Auswirkungen auf den VHS-Betrieb im ersten Halbjahr ein. Die Entscheidung, den Lehrbetrieb mit dem Lockdown komplett einzustellen und vor den Sommerferien nicht wieder aufzunehmen, bezeichnete er als „absolut richtig“. Haßdenteufel: „Wir waren zum damaligen Zeitpunkt nicht in der Lage, die geforderten Hygienevorschriften und Sicherheitsabstände in den Schulräumen, in denen wir Gast sind, zu erfüllen. Dass wir keine eigene Herberge haben, erwies sich zu diesem Zeitpunkt als fataler Nachteil gegenüber anderen Volkshochschulen.“ Damit ging er zum wiederholten Mal auf die „problematische Raumsituation“ der VHS Homburg ein. „Alles, was der VHS in der Vergangenheit von Seiten der Stadt versprochen und nicht gehalten wurde, lässt ein ‚Weiter so‘ eigentlich nicht zu“, erklärte Haßdenteufel, seit 18 Jahren VHS-Leiter. Dass er dennoch noch einmal und damit auch zum letzten Mal als Vorsitzender kandidiere, liege allein an den steigenden Teilnehmerzahlen sowie an dem großen Engagement der Dozenten.

Im Namen der Stadt dankte Beigeordneter Konrad dem VHS-Vorstand, der die VHS „zu einer angesehenen Einrichtung in Homburg weitergeführt hat“. Ziel sei es, „die Hohenburgschule als Kultur- und Bildungszentrum zu verwirklichen.“

Veröffentlicht am: 10.09.2020 | Drucken