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Die Stadtbibliothek schließt am Freitag, 12. Juli, aufgrund einer internen Veranstaltung bereits um 12.30 Uhr.

Das „Haus des Kindes und der Jugend“ wurde eingeweiht

Im Rahmen der Einweihung des „Hauses des Kindes und der Jugend“ fand am vergangenen Wochenende neben einem offiziellen Festakt auch ein „Tag der offenen Tür“ statt. Bürgermeister Michael Forster war ebenso anwesend wie Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung, zahlreiche Mitglieder, Freunde, Gönner und auch Patienten der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland, die die Einrichtung betreut.

Der Homburger Verwaltungschef ließ es sich nicht nehmen, in der vor dem eigentlichen Gelände des Uniklinikums des Saarlandes in der Cappelallee erbauten Einrichtung vorbeizuschauen. Forster informierte sich bei einem Rundgang und im Austausch mit den Verantwortlichen über alle Besonderheiten des Hauses, über den zweijährigen Bau sowie die Ziele und Vorstellungen. So soll das barrierefreie „Haus des Kindes und der Jugend“ in erster Linie der Unterbringung von betroffenen Familien dienen. „Wir erleben bei unserer Arbeit mit den an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen, wie sehr die Anwesenheit der Eltern während der Therapie zum Erfolg beiträgt. Hier möchte ich auch die Geschwisterkinder, Großeltern und Freunde und Freundinnen mit einbezogen wissen“, formulierte Professor Dr. Norbert Graf, der am UKS auch für die Kinderkrebsstation verantwortlich ist, im eigens anlässlich der Fertigstellung des Haus des Kindes und der Jugend erstellten Flyer.

Die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e.V. und die Kinderkrebsstiftung Saarpfalz helfen seit vielen Jahren Betroffenen und deren Familien. Um Familiennähe auch in den schweren Zeiten der Behandlung im Krankenhaus zu gewährleisten, war auch in der Vergangenheit ein Aufenthalt möglich. Für die Planung und Umsetzung des neuen Hauses hat die Initiative Betroffene, Ärzte, Pfleger, Eltern, frühere Patienten und das psychosoziale Team eingebunden und damit ein optimales Konzept entwickelt. Multifunktionsräume, Entspannungsräume, ein großer Wohn-Ess-Bereich, aber auch Kreativräume führen neben Schlafräumen zu mehr Wohlfühlatmosphäre.

„Diese Einrichtung ist wichtig und sinnvoll. Ich freue mich sehr über die Realisierung. Der Dank gilt allen, die die Umsetzung ermöglicht haben und dieses Haus zu einem Platz machen, an dem sich Familien in schwierigen Situationen bestmöglich versorgt wissen und sich so gut es geht wohlfühlen können, weil somit auch die wichtige Frage der Unterbringung geklärt ist. Für den Heilungsprozess eines jeden Menschen ist es wichtig, seine Liebsten in der Nähe zu wissen“, fasst Bürgermeister Michael Forster seine Eindrücke zusammen.

v. l. n. r. Bürgermeister Michael Forster, Ina Ruffing (2. Vorsitzende der Elterninitiative), Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung, der Stadtbürgermeister aus Landstuhl, Ralf Hersina, Michael Schneider (1. Vorsitzender der Elterninitiative) sowie der Ortsbürgermeister von Oberarnbach, Reiner Klein.

  Veröffentlicht am: 20.06.2024 | Drucken