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Bürgermeister Michael Forster und Beigeordneter Manfred Rippel beim Abschied des langjährigen Kaufmännischen Direktors des UKS

Zu den zahlreichen geladenen Gästen, die in der vergangenen Woche bei einem Festakt im Zentralen Hörsaalgebäude auf dem Campus die Gelegenheit nutzten, sich persönlich von Ulrich Kerle, dem langjährigen Kaufmännischen Direktor (KD) des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS), zu verabschieden, gehörten auch Homburgs Bürgermeister Michael Forster und der Beigeordnete Manfred Rippel.

Kerle wird zum Ende des Monats nach rund 19 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand wechseln. Seine Nachfolge wird Bettina Rottke antreten, die das Amt zum 1. April übernimmt – sie kommt vom Universitätsklinikum Ulm.

Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär David Lindemann, der Ärztlichen Direktorin Prof. Jennifer Diedler und dem Dekan der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes, Prof. Michael Menger, ergriffen auch weitere Gäste das Wort, um Kerles Einsatz in den vergangenen knapp zwanzig Jahren zu würdigen und seine Nachfolgerin willkommen zu heißen.

Kerle, der vor rund 300 Gästen die Reihe der zum Teil sehr launigen Würdigungen, Dankes- und Abschiedsreden beendete, bekannte in seinen Ausführungen, dass es in den 19 Jahren am UKS nur wenige Tage gegeben habe, an denen er seiner Arbeit ohne Freude und ein Lächeln nachgegangen sei.

Kerle hatte das Amt des KD am Universitätsklinikum im Mai 2005 als 46-Jähriger übernommen. Zuvor war der studierte Diplom-Verwaltungs-wissenschaftler unter anderem als Geschäftsführer der Oberschwaben Klinik in Ravensburg, des Rhönklinikums in Bad Neustadt und des Staatsbades Bad Wildbad tätig gewesen. „Zu den Meilensteinen seiner 19-jährigen Amtszeit in Homburg zählt“, so ist in einer Mitteilung des UKS zu lesen, „die umfassende bauliche Modernisierung des Klinikums, gekrönt vom Neubau der Inneren Medizin (IMED). Im Zuge dieser größten Baumaßnahme der letzten Jahrzehnte wurden zwischen 2006 und 2019 die fünf internistischen Kliniken, die zuvor auf 14 Standorte im Klinikgelände verteilt gewesen waren, in einem modernen zentralen Neubaukomplex samt Hubschrauberlandeplatz zusammengefasst.

Verdient gemacht hat sich Kerle zudem um die frühzeitig gestartete Digitalisierung am UKS, die zukünftig in ein Virtuelles Krankenhaus Saarland münden soll. Sämtliche Leistungserbringer im saarländischen Gesundheitswesen digital miteinander zu vernetzen, ist das erklärte Ziel des ehrgeizigen Projektes, das 2023 beim Digitalen Gesundheitsforum in Berlin als „Pionier der künftigen Gesundheitsversorgung“ ausgezeichnet worden war.“

Zu seinem Abschied aus Homburg erhielt Kerle von Michael Forster zwei Flaschen Bürgermeisterwein sowie das im Herbst des vergangenen Jahres von der Stadt Homburg herausgebrachte Lesebuch zum 100. Geburtstag der in Homburg geborenen Schriftstellerin und Übersetzerin Edith Aron.

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Das Foto zeigt Bürgermeister Michael Forster und den scheidenden Kaufmännischen Direktor Ulrich Kerle.

  Veröffentlicht am: 25.03.2024 | Drucken