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Homburg in Förderprogramm für Innenstädte aufgenommen - Weitere Ausarbeitung der Projektskizze ist nun erforderlich

Die Stadtverwaltung Homburg hat heute Vormittag per Mail aus dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) aus Bonn die Bestätigung bekommen, dass Homburg in das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" aufgenommen wird.

In dem Schreiben wird darauf Bezug genommen, dass das BBSR im Juli 2021 einen entsprechenden Aufruf im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gestartet hatte, in dem bundesweit Kommunen aufgerufen waren, Interessensbekundungen für das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ einzureichen. Daran hatte sich auch Homburg beteiligt.

In dem Schreiben aus Bonn heißt es dazu: „Wir freuen uns, dass Ihre eingereichte Projektskizze positiv bewertet wurde und das BMI entschieden hat, Ihr Vorhaben für das sich nun anschließende formale Zuwendungsverfahren vorzusehen.“

In der Stadtratssitzung vom 9. September 2021 hatten die Amtsleiterin für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Dagmar Pfeiffer, und der Beauftragte der Stadt für Stadtmarketing, Axel Ulmcke, den Antrag der Stadt vorgestellt und erläutert. Nun zeigen sich natürlich Dagmar Pfeiffer und ihr Team, Bürgermeister Michael Forster und Axel Ulmcke sehr erfreut, dass die Antragstellung erfolgreich war.

Nun kommt es auf das oben erwähnte formale Zuwendungsverfahren an. Damit wird deutlich, dass nun eine erste Etappe erfolgreich abgeschlossen wurde und die bisherige Skizze weiter ausgearbeitet werden muss. Nun gilt es, die eigene Interessensbekundung weiter zu entwickeln. Weiter geht aus dem Schreiben des Projektteams „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ hervor, dass das BMI und BBSR in Kürze mit den Antragsunterlagen, Angaben zur Einreichungsfrist sowie weiteren Informationen für die Antragsphase auf Homburg zukommen werden.

In der Ratssitzung im Dezember hatten Pfeiffer und Ulmcke dargelegt, dass sich Homburg um maximal 700.000 Euro bewerben möchte. Im Erfolgsfall müsse die Stadt bei einem kommunalen Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent somit im Höchstfall 70.000 Euro in den kommenden drei Jahren nachweisen. Zudem hat der Förderkreis Stadtmarketing e. V. beschlossen, im Falle einer erfolgreichen Bewerbung 25.000 Euro zusätzliche Gelder für ergänzende Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Im eingereichten Entwurf der Stadt ist von einer Zukunftsperspektive durch ein integriertes Transformationsmanagement die Rede. Ausgangspunkt dafür ist das im Jahr 2018 fertiggestellte ISEK für die Innenstadt. Einzelne Bestandteile sind ein Innenstadtdialog, der Aufbau von professionellen Strukturen des Transformationsmanagements sowie Sofort- und Impulsmaßnahmen in einer dritten Phase. Dazu gehören beispielsweise die Integration von spezifischen Grünräumen als (konsumfreie) Treffpunkte im öffentlichen Raum, die konsequente Weiterentwicklung der öffentlichen Aufenthaltsqualität und die verstärkte Integration der Thematik Kultur in die Innenstadt.

Veröffentlicht am: 30.11.2021 | Drucken