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Michael Forster: „Ehrenamt ist ein wichtiger Baustein für unser Zusammenleben“ - Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember dankt der Bürgermeister allen engagierten Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz

Ob in Sport- oder bei anderen Vereinen, bei Hilfsorganisationen, Veranstaltungen oder auch in der Kirche: Ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer würde es an ganz vielen Stellen nicht gehen!

Oft agieren diese Menschen im Hintergrund, sie machen es gerne und wollen keine Lobeshymnen für das Geleistete.

Michael Forster macht dies heute dennoch: „Es ist mir ein großes Bedürfnis, allen freiwilligen Helfern in Homburg, in der Region und ganz allgemein Danke zu sagen“, formuliert der Verwaltungschef anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember.

Sehr oft sei er als Bürgermeister eingeladen bei Veranstaltungen in den Stadtteilen und immer wieder erlebe er, wie es dort läuft – Hand in Hand, eingespielt und mit viel Engagement und Spaß, damit zusammen gefeiert, musiziert, trainiert und gespielt, geholfen und jede Menge Freude bereitet werden kann. Ganz aktuell stehen dafür die vielen Advents- und Weihnachtsmärkte, in deren Vorbereitung und Durchführung sich viele unentgeltlich helfende Hände einbringen.

„Die Stadt Homburg ist sich dieser Arbeit bewusst, denn der ehrenamtliche Einsatz ist ein ganz wichtiger Baustein für unser Zusammenleben“, sagt Forster. „Wir tun unser Möglichstes, um diese Bereiche zu unterstützen, trotz schwieriger Haushaltslage. Wir werden auch in Zukunft nicht daran sparen, möglichst viele Ehrenamtler in ihren Vereinen in angemessenem Rahmen zu unterstützen, denn der Einsatz dieser Vielzahl engagierter Menschen ist immens wichtig“, macht der Bürgermeister den Stellenwert des Ehrenamts für die Gesellschaft deutlich. „Jeder von uns profitiert davon und es ist eine herausragende und sinnvolle Arbeit, damit wir miteinander so viele schöne Momente erleben können“, sagt Forster.

Ganz besonders freut er sich beispielsweise über Ehrenamtler in caritativen Organisationen und Einrichtungen, erst recht nicht zu vergessen die vielen Angehörige bei den freiwilligen Feuerwehren, die sich „für unser aller Wohl einsetzen und sogar in Gefahr begeben. Diese uneigennützige Tätigkeit kann nicht genug gelobt werden!“

Im Hintergrund sind auch für die Stadt Homburg zahlreiche ehrenamtliche Helfer tätig, seien es die Galerieaufsicht, die bei Ausstellungen fast täglich vor Ort ist, um Besucher zu empfangen, die Grünpaten, die sich um Pflanzen und Grünflächen im Stadtgebiet kümmern und diese pflegen oder auch die Menschen, die die Sehenswürdigkeiten in eigens gegründeten Vereinen für alle, Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen, zu Wohlfühlorten gestalten. Und dies sind nur einige wenige Beispiele.

Dass dies ein wichtiges Thema für die Stadt ist, wird auch in diversen Ehrungen und Würdigungen – auch mal in einem persönlichen Dankesschreiben des Bürgermeisters - deutlich, die stellvertretend für alle Ehrenamtlichen regelmäßig an einige sehr engagierte Menschen gehen. So wurde zum Beispiel erst kürzlich in feierlichem Rahmen die Bürgermedaille der Stadt Homburg auf Beschluss des Stadtrates an weitere sieben Homburgerinnen und Homburger als Dank für ihre Verdienste zum Wohl der Allgemeinheit verliehen.

Der Bürgermeister hofft, dass auch – oder gerade – in schwierigen Zeiten, die jede Organisation, jeder Verein und jeder einzelne erlebt, die Zahl der Ehrenamtlichen konstant bleibt: „Es ist nicht selbstverständlich, seine Zeit, Energie und oft auch finanzielle Mittel zu opfern, um etwas für die Allgemeinheit zu tun. Und doch hoffe ich, dass Sie ein Stück weit zurückbekommen, was Sie leisten und weiterhin mit Freude und Ehrgeiz dranbleiben. Nur so können wir gemeinsam vorankommen Ich zolle Ihnen allen meinen größten Respekt“, richtet der Verwaltungschef persönliche Worte an alle ehrenamtlich Tätigen.

An die komplette Bevölkerung gerichtet, sagt er zudem: „Es ist nicht immer einfach, aber vielleicht gibt es ja auch in Ihrem Umfeld einen Verein oder eine Organisation, der oder die Unterstützung braucht. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich engagieren, damit die Arbeit auf mehreren Schultern verteilt werden kann und wir weiter viele schöne und sinnvolle Projekte und oder auch einfach Feierlichkeiten anstoßen können.“ Denn nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung werde es immer wichtiger, dass die Bürgerbeteiligung vor Ort, das Ehrenamt und die Vernetzung der Akteure Teil unseres Alltagshandelns werden.

Veröffentlicht am: 04.12.2023 | Drucken