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Mitarbeiterin mit dem Fahrrad unterwegs - Ordnungsdienst verstärkt Einsatz für Radwege an den Schulen

Seit Beginn des Schulunterrichts nach den Sommerferien ist die Mitarbeiterin des Homburger Ordnungsamts, Astrid Schweig, verstärkt mit dem Fahrrad im Einsatz.

Normalerweise ist sie zu Fuß unterwegs und gelegentlich auch mit dem Fahrrad in den Stadtteilen aktiv. Doch aktuell hat sie ihren Tätigkeitsbereich innerhalb der Stadt etwas verändert, um noch besser für mehr Sicherheit auf den Geh- und Radwegen in der Stadt, vor allem im Bereich der Grund- und weiterführenden Schulen, zu sorgen.

„Mit dem Elektro-Fahrrad kann ich meinen Aktionsradius deutlich erweitern“, erklärt Astrid Schweig, die neben den Grundschulen in der Stadt beispielsweise auch in der Kardinal-Wendel-Straße, im Bereich von Oberer und Unterer Allee, in der Talstraße sowie am BBZ und in Erbach unterwegs ist. Eines ihrer vorrangigen Ziele ist es, Falschparker, die Rad- und Gehwege blockieren und die Schulkinder beinträchtigen, auf ihr Verhalten aufmerksam zu machen oder auch Verwarnungen auszusprechen. Damit möchte sie gerade in den ersten Wochen des Schulbeginns für mehr Sicherheit sorgen.

Simone Müller-Orschekowski, die Leiterin der Abteilung Verwaltungspolizei, ist sehr froh über die Bereitschaft der Kollegin, die elektrisch unterstützten Dienstfahrräder zu nutzen. Dies gilt auch für die zwischenzeitlich beim Ordnungsdienst eingerichtete Fahrradstreife. „So sind wir Dank der größeren Mobilität bei der Überprüfung der Sicherheit auf den Wegen in Bereich der Schulen besser aufgestellt. Die Falschparker werden vielleicht nicht so glücklich sein, doch da gerade jetzt in Corona-Zeiten noch mehr mit dem Fahrrad gefahren wird, bin ich sehr froh über diesen Einsatz.“

Speziell die Ringstraße und auch die Kardinal-Wendel-Straße gehören zu den stärker kontrollierten Bereichen. Gerade in der Ringstraße, blockieren trotz zahlreicher Parkplätze an einem Geldinstitut sehr viele Autofahrer immer wieder den Radweg, während sie Geld abheben. Dass hier auch jüngere Schülerinnen und Schüler und auch Verkehrsanfänger unterwegs sind, scheinen sie nicht zu bedenken, so Müller-Orschekowski.

Auch die Fahrradstreife des kommunalen Ordnungsdienstes kümmert sich neben ihren weiteren Aufgaben zum Teil um den ruhenden Verkehr in der Stadt.

Veröffentlicht am: 31.08.2020 | Drucken