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Neuer Leselernhelferkurs am 24. und 25. Februar - Schulung für Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler wird angeboten

Schon seit 2015 gibt es in Homburg eine Leselernhelferausbildung, die Teil des Netzwerks Lesekompetenz ist. Bis 2018 wurden zahlreiche Leselernhelferinnen und -helfer ausgebildet, die oft bis heute am Ball geblieben sind.

Darüber informieren Karolina Engel vom Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) sowie Andrea Sailer, die Leiterin der Stadtbibliothek Homburg. Beide sind von Anfang an in diese Aufgabe involviert und würden sich aktuell sehr freuen, wenn es in diesem Bereich neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter geben würde, da der Bedarf nach wie vor groß ist.

Da während der Corona-Pandemie zudem einiges zum Erliegen gekommen ist, sind Karolina Engel und Andrea Sailer übereingekommen, ein neues Ausbildungsangebot auf die Beine zu stellen. Wer also selbst gerne liest und sich vorstellen kann, junge Menschen mit dieser Begeisterung anzustecken und Kinder künftig beim Lesenlernen zu unterstützen, hat am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Februar, von 9 bis 17 Uhr bzw. von 9 bis 13 Uhr die Gelegenheit, in der Homburger Stadtbibliothek Am Marktplatz in Homburg an einer Leselernhelferausbildung teilzunehmen.

„Als Referentin steht wieder Irina Claren zur Verfügung, die über eine große Erfahrung in der Ausbildung von Leselernhelferinnen und -helfern verfügt“, freut sich Karolina Engel. Zudem ist sie wie schon in früheren Jahren an den „Lions Club Homburg“ herangetreten, der die Ausbildung erneut großzügig unterstützen wird. Dank der finanziellen Förderung durch den Lions Club entstehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Ausbildungswochenende keine Kosten, betont Engel.

Andrea Sailer hebt hervor, dass die Schulen in Homburg die Unterstützung durch die Leselernhelfer gut gebrauchen können. Auch sie weiß aus der Vergangenheit, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gute Ausbildung erhalten. „Durch die erfahrene Irina Claren werden alle sehr gut auf den Prozess des Lesenlernens vorbereitet und wissen, wie die einzelnen Kinder unterstützt werden können“, so Sailer. Die zweitägige Ausbildung am Wochenende sei schon recht intensiv, ergänzt die Leiterin der Stadtbibliothek.

Wer anschließend als Leselernhelferin und –helfer zum Einsatz kommt, macht dies in der Regel ein- bis zweimal pro Woche für eine oder auch mehrere Stunden ehrenamtlich mit jeweils einem Kind.

Die Leseförderung erfolgt in Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern mit förderbedürftigen Schülerinnen und Schüler in individueller Einzelförderung. Dabei lesen sie mit ihnen auch altersgemäße Texte und sprechen über das Gelesene, um das Textverständnis zu üben. Der Einsatz wird zudem begleitet, die Medien werden von der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt.

Eine pädagogische Ausbildung ist zur Teilnahme an der Ausbildung nicht erforderlich, lediglich Freude am Umgang mit Kindern, Spaß am Lesen und an Sprache sowie Geduld und die Fähigkeit, zuhören zu können, werden erwartet.

Im Mittelpunkt des Kurses in der Homburger Stadtbibliothek stehen folgende Inhalte:

- Ehrenamt „Leselernhelfer“ (Begriffsklärung, Aufgaben, Möglichkeiten/Grenzen, Rechtliches);

- Was ist Lesen?

- Leseexperimente/Selbsterfahrungstests

- Stufen der Leseentwicklung

- Leseaufbau

- Hürden/Probleme beim Lesen(lernen)

- Fragen/Antworten, Tipps, Materialien.

Bis zu 40 Personen können an dem Kurs teilnehmen. Karolina Engel steht für Anmeldungen und Rückfragen per E-Mail: k.engel@ilf-saarbruecken.de sowie unter Tel.: 0681/6857650 zur Verfügung.

Veröffentlicht am: 03.01.2024 | Drucken