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Saison im Römermuseum startete erfolgreich

Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen öffnete auch das Römermuseum in Schwarzenacker seine Pforten. Und die lange Vorbereitung auf den Saisonstart hat sich gelohnt: „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Öffnungstagen 2024“, ließ Leiterin Sabine Emser wissen.

 

Von einem ruhigen Start konnte keine Rede sein: Kindergeburtstage, erste Projekte sowie überdurchschnittlich viele Besucherinnen und Besucher - am ersten Wochenende gab es für das Museumspersonal einiges zu bewältigen. Doch genau so macht es Spaß. „Alle sind wieder mittendrin im Geschehen und wissen, was sie in der langen Winterpause vermisst haben“, freut sich auch Geschäftsführer Philipp Scheidweiler über die große Resonanz direkt zum Saisonbeginn.

 

Bis Ende Oktober steht viel auf dem Programm. Wieder am Start sind Veranstaltungs-Klassiker wie die Osterrallye, die bereits am 28. März stattfindet, das Sommerferien-Special, der Kochworkshop „UnvergESSEN“ und das beliebte Abschluss-Laternen-Fest „FIAT LUX“. Gemeinsam Geschichte erleben – so präsentiert sich das Museum 2024 für Geburtstagskinder, Familien, Schulklassen, Freizeitgruppen und Römerfans aller Altersgruppen.

 

Auch Musikliebhaber dürfen sich freuen. In den Sommermonaten ist das Römermuseum wieder Location für die beliebte Kleinkunstreihe „Kultur im Museum“, die von der Homburger Kulturgesellschaft durchgeführt wird. Barock-Liebhaber kommen ebenso auf ihre Kosten. Anknüpfend an die erfolgreiche Reihe „K&K – Kunstgeschichte trifft Kammerzofe“ plaudern Dr. Jutta Schwan und Kammerzofe Henrietta alias Monika Link aus dem Nähkästchen der barocken Upperclass. Mit vier Terminen knapp bemessen, berichten sie spannend und unterhaltsam, was in dieser für Homburg so wichtigen Epoche lief. Oder nicht lief. Oder auch schieflief…

 

Im Rahmen des Goethejahres zum Gedenken an den 275. Geburtstag des Dichterfürsten unter der Schirmherrschaft der Barockstraße wählte Klaus Friedrich das Römermuseum als Veranstaltungsort für zwei Vorträge und eine Dialogführung. Weitere Vorträge von Dr. Jutta Schwan zu den Themen „Italien-Sehnsucht in den Bildern der Pfalz-Zweibrücker Malergruppe“ und „Die Suche nach antiken Altertümern im 18. Jahrhundert“ bereichern die Angebotspalette des Römermuseums.

 

Eine Bühne vor historischer Kulisse bietet sich auch Brautpaaren im Rahmen einer standesamtlichen oder einer freien Trauung im Römermuseum. Die Sonderausstellung „Desiderias Hochzeit“, die vor Ostern eröffnet wird, führt in die Welt der römischen Frauen ein, mit besonderem Fokus auf die „Bräute von gestern“.

 

Im Oktober geben sich die Uni Mainz und die Uni Warschau die Ehre. In seiner Funktion als Koordinator initiiert Andreas Stinsky vom Kulturmanagement des Saarpfalz-Kreises auch 2024 eine dreiwöchige Grabung in der Römerstadt Schwarzenacker.

 

Das komplette Programm kann auf der Homepage des Museums unter www.roemermuseum-schwarzenacker.de aufgerufen werden. Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Tel.: 06848/730777 oder per E-Mail (info@roemermuseum-schwarzenacker.de) gerne zur Verfügung.

 

Auf eine erfolgreiche Saison!

  Veröffentlicht am: 06.03.2024 | Drucken