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Stadt verzichtet zum Jahresende bei rund 30 Vereinen auf Hallennutzungsgebühren von zusammen rund 5.000 Euro Bürgermeister Michael Forster: „Wir wissen, was in den Vereinen positiv geleistet wird“

Schöne Bescherung für einen Teil der Vereine in Homburg: Die Stadt kommt rund 30 von ihnen in diesem Jahr überraschend bei den Hallennutzungsgebühren bzw. den Energiekosten entgegen, indem sie auf die Zahlung der jeweiligen Nutzungsentgelte für das zu Ende gehende Jahr gänzlich verzichtet.

„Die deutlichen Preissteigerungen der letzten Monate in allen Bereichen zum einen und zum anderen die mit Blick auf die durch Corona verursachten deutlichen Einnahmeverluste der Vereine bieten nach unserer festen Überzeugung hinreichend Argumente, dass wir diesen Schritt in diesem Jahr guten Gewissens gehen können“, sagt Bürgermeister Michael Forster.

Von der Maßnahme profitieren rund 30 Vereine, darunter die meisten Sport treibende, bei denen Kosten in Höhe von jeweils 75 bis 500 Euro angefallen sind. Die Kreisstadt Homburg verzichtet somit in diesem Jahr in Summe auf Einnahmen in Höhe von rund 5.000 Euro, um die Vereine kurzfristig ein wenig zu unterstützen. Für Forster („wir wissen, was in den Vereinen positiv geleistet wird“) ist klar: Einen solchen Schritt müsse sich auch eine Stadt wie Homburg erlauben dürfen. „Wir zeigen damit, dass wir die wichtige Arbeit, die in unseren Vereinen geleistet wird, vorbehaltlos würdigen.“ Insbesondere mit dem Fokus auf die engagierte Jugendarbeit, die vielerorts in den Vereinen stattfindet, spricht Forster von einem „wichtigen, ja unschätzbaren Beitrag“, mit dem sich die Vereine sinnstiftend auch in unserer Gesellschaft einbringen würden. „Das sollten wir auch einmal mit einer kleinen Geste wertschätzen!“

Übrigens: Vereine mit eigenen Hallen, die von der jetzt auf den Weg gebrachten Maßnahme nicht betroffen sind, bekommen wie jedes Jahr einen Zuschuss der Stadt zu den Betriebskosten der jeweiligen Halle.

Veröffentlicht am: 09.12.2022 | Drucken