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Bürgermeister verabschiedete Beigeordnete Becker - Amtszeit endet am 30. November

Christine Becker 2Bevor Bürgermeister Michael Forster, der die gestrige Sitzung des Stadtrats, 10. November 2022, leitete, in die Tagesordnung einstieg, verabschiedete er zunächst seine Stellvertreterin, die Beigeordnete Christine Becker, deren Dienstzeit in diesem Monat November zu Ende geht.

Michael Forster sagte, dass er Christine Becker gern persönlich verabschiedet hätte. Da sie leider erkrankt sei, würdigte er ihre Arbeit in den vergangenen acht Jahren in ihrer Abwesenheit.
Bürgermeister Forster erinnerte daran, dass Christine Becker am 1. Dezember 2014 bei der Stadt begonnen habe. Sie leitete seit dieser Zeit das Dezernat III - Frauen, Jugend, Senioren, Soziales, Schulen und Demographie. Im Jahr 2015 absolvierte die Beigeordnete erfolgreich ein Seminar für Standesbeamte und führte seitdem gern zahlreiche Trauungen durch.

Zu ihren Aufgaben gehörten auch die Themen Gesundheit und Arbeitsschutz. Unter ihrer Feder-führung wurde das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) neu fokussiert, berichtete der Bürgermeister. In diesem Zu-sammenhang seien besonders auch die Betriebssport-Angebote und die Gesundheitstage so-wohl im BBH als auch im Rathaus zu erwähnen.

Zu den Initiativen von Christine Becker gehörten auch die Beteiligungen an dem saarlandweiten Projekt „Das Saarland lebt gesund“ unter dem Motto „Homburg lebt gesund“ sowie das „Stadt-radeln“. Die Beigeordnete Becker war an der Erstellung eines Radverkehrswege-Konzeptes für die Stadt Homburg ebenso beteiligt wie die Einrichtung der Städtischen Kleiderkammer (2016), des Reparatur-Treffs (2018) und der durch die Radlerfreunde Homburg e. V. geführten Fahrrad-Werkstatt (2015), erläuterte der Bürgermeister. Sie kümmerte sich auch um die Kooperation mit dem Saarpfalz-Kreis um die Gründung eines gerontopsychiatrischen Netzwerks gemeinsam mit der Psychosozialen Projekte Saarpfalz gGmbH.

Auch an der Bewältigung der beiden großen Flüchtlingskrisen 2015 und 2022 war sie durch die Einrichtung einer eigenen Integrationsabteilung mit Sprachmittlern und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern beteiligt.

Zu ihren Zuständigkeiten gehörten auch die Grundschulen, sie war an der Übertragung der Ge-bäude der Kindergärten in Trägerschaft der katholischen Kirche an die Stadt Homburg beteiligt und an der Planung eines neuen Kindergartens in Trägerschaft des CJD in Einöd.

Darüber hinaus war Christine Becker Mitglied des Sozialausschusses des Deutschen Städtetages, der Stadtteilkonferenz Lebendiges Erbach, im Arbeitskreis „Gewalt gegen Frauen“, im Begleit-ausschuss Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben“, im Städtepartnerschaftskomitee der Stadt, im Steuerkreis Audit Beruf und Familie sowie Vorsitzende der Steuerungsgruppe „Fairtra-de“. Gerade an der Pflege der Partnerschaft mit der italienischen Partnerstadt Albano Laziale, die 2018 gegründet wurde, war sie maßgeblich beteiligt, berichtete Michael Forster und dankte Christine Becker für die Arbeit in den vergangenen acht Jahren. Er wünschte ihr zum Abschluss viel Glück und vor allem Gesundheit, damit Sie ihren Ruhestand auch genießen könne.

Die Ratsmitglieder applaudierten im Anschluss an die Worte des Bürgermeisters.

Veröffentlicht am: 11.11.2022 | Drucken