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Entscheidungen im Stadtrat - Projekt KUZ vorerst Geschichte / Hilfe für das KOI

IMG 7778neuDas Bild zeigt den Haupteingang des Kombibades KOI.

Der Stadtrat beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung auch mit der Anschaffung von Elektro- und gasbetriebenen Fahrzeugen als Dienstwagen bei der Stadtverwaltung. Der Antrag hierfür kam von der Fraktion Die Grünen. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind verwies in diesem Zusammenhang auch auf Homburg als Diesel-Standort. „Wir dürfen hier keine falschen Signale senden. Ein gesunder Mix macht Sinn“, so der OB. Bisher wurden zwei Gasfahrzeuge angeschafft, ein E-Fahrzeug folgt in Kürze. Daniel Wiebelt von den Grünen sagte, „dass Homburg nicht nur Diesel-Standort ist, sondern auch ein moderner Industrie-Standort“ und dass durch Hybrid-, Elektro- und sonstige CO²-neutrale Antriebsformen ein guter Mix entstehen könnte. Schneidewind wies auch darauf hin, dass bei der Stadtverwaltung hauptsächlich LKW´s angeschafft werden müssten und da sei es kaum möglich, ohne Diesel auszukommen.

„Wir haben lange mit uns gerungen, aber wir müssen uns von der Idee des Kunst- und Kulturzentrums verabschieden“, leitete Schneidewind den 21. Tagesordnungspunkt ein. Dieses sollte nahe der Musikschule an der Lappentascher Straße in einem der dort bestehenden Gebäude entstehen. Die Unterhaltung wäre zu teuer geworden und bei der Haushaltslage nicht zu leisten, betonte der OB. So wurde die Einstellung des Projekts ebenso beschlossen wie der Rückbau von zwei alten Gebäuden der früheren Aufnahmestelle, die direkt an der Musikschule stehen.

Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung forderte der Oberbürgermeister alle Ratsmitglieder und alle Anwesenden dazu auf, beim Stadtradeln 2017 mitzumachen, das am 16. Mai auch in Homburg startet. „Das ist eine gute Geschichte für die Gesundheit und für das Klima“, so der OB.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde unter anderem mehrheitlich beschlossen, dem Kombibad KOI aufgrund drohender Insolvenz für 2016 und das laufende Geschäftsjahr Zuschüsse zu gewähren. Dies war bereits zuvor im Aufsichtsrat der Bädergesellschaft und im Haupt- und Finanzausschuss beraten worden. Außerdem werde es künftig monatliche Sitzungen des Aufsichtsrats geben, dazu werden Controlling und Marketing verstärkt angegangen – alles in enger Absprache zwischen Badbetreiber, Stadtverwaltung und auch dem Stadtrat.

Veröffentlicht am: 09.05.2017 | Drucken