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„Homburger Stadtbus seit 25 Jahren ein Erfolgsmodell“ - Bürgermeister Michael Forster weist auf besonderes Jubiläum hin und lädt zum kostenfreien Fahren vom 28. September bis 3. Oktober ein

25 Jahre Stadtbus Homburg v. l. n. r.: Maurice Eickhoff und Katharina Eckstein vom Mobilitätsmanagement des Saarpfalz-Kreises, Detlef Rech und Mustafa Amin von der DB Regio, Beigeordneter Manfred Rippel, Bürgermeister Michael Forster und HPS-Geschäftsführer Ralf Weber.

Der Homburger Stadtbus kann in diesen Tagen sein 25jähriges Bestehen feiern. Zum Oktoberfest 1998 nahm der Stadtbus seinen Betrieb in der Kreis- und Universitätsstadt auf. Heute wies Bürgermeister Michael Forster bei einer Pressekonferenz in einem Stadtbus vor dem Rathaus auf dieses Jubiläum hin und lud alle Interessierten für die Zeit von diesem Donnerstag, 28. September, bis zum Feiertag am 3. Oktober dazu ein, die Homburger Buslinien kostenfrei zu nutzen.

Dieses Angebot soll dazu anregen, den Stadtbus einmal auszuprobieren und kennenzulernen. Die freien Fahrten gerade an diesen Tagen, in denen auf dem Festplatz am Forum die Homburger Wiesn gefeiert wird, greift die Anfänge des Busbetriebs vor 25 Jahren auf, als es damals zum Homburger Oktoberfest losging.

„Bis heute hat sich der Homburger Stadtbus als Erfolgsmodell erwiesen“, sagte Bürgermeister Michael Forster und wies auf mehr als eine Million Fahrgäste im Jahr und mehr als 574.000 gefahrene Kilometer der Busse auf den Stadtbuslinien in diesem Zeitraum hin.

Gemeinsam mit dem Beigeordneten Manfred Rippel, Ralf Weber, dem Geschäftsführer der Homburger Parkhaus und Stadtbus GmbH (HPS), Maurice Eickhoff, Manager für nachhaltige Mobilität beim Saarpfalz-Kreis, sowie Detlef Rech und Mustafa Amin von der DB Regio stellte der Bürgermeister die Geschichte des Stadtbusses vor und beantwortete die Fragen der Medienvertreter. Die DB Regio ist der Verkehrsanbieter, der seit der letzten Ausschreibung den Stadtbusbetrieb übernommen hat und die Busse sowie die Fahrerinnen und Fahrer stellt.

Als weiteres Angebot zum 25-jährigen Jubiläum sei geplant, für den Monat Dezember mit Blick auf Weihnachtsmärkte, Weihnachtsdorf und idealerweise einigen Einkaufsfahrten in die Innenstadt ein Monatsticket zum Preis von 25 Euro anzubieten, betonten der Bürgermeister und der Beigeordnete. Diese Idee bedarf allerdings noch der Zustimmung einiger Gremien.

Bei der Schilderung des Busbetriebes, der über die HPS finanziert wird, wurde deutlich, dass das Angebot des Stadtbusses sehr gut aufeinander abgestimmt ist und auch die Stadtteile in Homburg gut anbindet. Über die Stadtbuslinien hinaus, stehen den Einwohnerinnen und Einwohnern im Stadtgebiet schließlich auch noch die Regionallinien sowie die Kreislinien zur Verfügung, so der Bürgermeister.

Maurice Eickhoff erläuterte, dass die Fahrgastzahlen derzeit den Stand vor Corona wieder erreicht hätten und teilweise sogar höher lägen, was auch an den aktuell hohen Kraftstoffpreisen sowie dem 49-Euro-Ticket liegen dürfte. Außerdem sprach er von einem maximal effizienten System in Homburg, das mit seinem Halbstundentakt und der aufeinander abgestimmten Linien für eine Stadt wie Homburg eine bestmögliche Versorgung liefere. Er wies daher darauf hin, dass Verbesserungen dieses eingespielten Systems nur schwer zu erzielen seien und jede Veränderung mit hohen Mehrkosten verbunden sei. Für ihn gehe es eher darum, die Zukunft des Stadtbusses so zu planen, das dieses System möglichst auch bei höheren Kosten und einer Gesetzgebung, die emissionsfreie Fahrzeuge vorschreibe, erhalten werden könne.

Bürgermeister und Beigeordneter wiesen darauf hin, bei künftigen Planungen immer auch mögliche Verbesserungen bei der Anbindung der Stadtteile sowie bei der Abstimmung von Bussen und Bahn im Auge zu behalten.

Veröffentlicht am: 27.09.2023 | Drucken