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Letzter Dialog fand in Jägersburg statt - OB Rüdiger Schneidewind reiste in den vergangenen Wochen durch die Stadtteile

IMG 6906OB Rüdiger Schneidewind stand im Sportheim des FSV Jägersburg Rede und Antwort. Auch dabei an dem Abend war Ortsvorsteher Jürgen Schäfer (r.).

Der letzte Stadtteil, den Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind auf seiner Dialogtour besuchte, war Jägersburg. Im Sportheim des Fußballvereins hatten sich einige Bürgerinnen und Bürger zum Austausch mit dem Verwaltungschef eingefunden.

Dabei wurden in zwei Stunden Dialog viele Themen angesprochen, die den eigenen Ortsteil, aber auch ganz Homburg betreffen.

Als erstes ergriff Christel Steitz das Wort und fragte nach dem Stand der Dinge in Sachen Friedhofsteilschließungen. Schneidewind machte nochmal klar, dass diese Teil des Haushaltsplans und weiterhin geplant seien. „An der Haushaltslage hat sich schließlich nichts geändert“, so der OB, der auch nochmal sagte, dass es sich hierbei um die kleinen Friedhöfe mit etwa einer Beerdigung jährlich handele und die größeren Stadtteile ihre Friedhöfe behalten sollten. „Wir müssen verhindern, dass es wie in Neunkirchen oder Kaiserslautern zum Beispiel nur noch einen Zentralfriedhof gibt. Daher ist diese Maßnahme notwendig“, so der OB.

Großes Thema beim Dialog-Abend war die Schule in Jägersburg und die Frage, ob und wann diese wieder öffnet. „Ich kämpfe dafür und bin auch optimitisch“, so der OB. „Die Infrastruktur ist vorhanden, wir sind der drittgrößte Stadtteil“, nannte auch Ortsvorsteher Jürgen Schäfer weitere Argumente für die Eröffnung. Außerdem habe man mit etwa 20 Kindern stets einen guten Jahrgang zusammen, auch die Nachmittagsbetreuung findet bereits in Jägersburg statt. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, aber ich kann nicht versprechen, dass die Eröffnung bereits im Sommer 2017 kommen wird“, so die Antwort Schneidewinds.

Die Infrastruktur rund um den Weiher wurde ebenfalls angesprochen. „Es ist unstrittig, dass die Wege absolut überholungsbedürftig sind und wir schauen müssen, dass wir ein Konzept erarbeiten und uns um Zuschüsse kümmern“, erklärte Schneidewind. Auch die kaputte Mauer an der Gustavsburg wurde von Ortsvorsteher Schäfer nochmal erwähnt, woraufhin Schneidewind deutlich machte, dass diese begutachtet wurde und sich darum gekümmert werde, sobald wichtigere, gefährdende Dinge abgearbeitet wären.

Weiter wurden die geplanten Renaturierungsmaßnahmen am Erbach angesprochen, auch die Umgehungsstraße B 423 sowie die geplanten Autobahnanschlüsse kamen zur Sprache.

Zum Abschluss wurde auch das Thema „Einsatz eines Detektivbüros im städtischen Baubetriebshof“ angesprochen, woraufhin Rüdiger Schneidewind den aktuellen Stand der Dinge erläuterte. „Das Thema wird uns wohl noch eine Weile beschäftigten“, so Schneidewind mit Blick auf die laufenden Verfahren, die erst im März/April 2017 vor Gericht verhandelt werden.

Veröffentlicht am: 02.01.2017 | Drucken