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Neues Spielgerät in der Innenstadt im Sinne der Inklusion

IMG 3871Melitta Schwinn, die Behindertenbeauftragte Christine Caster, Beigeordnete Christine Becker, Dr. Dieter Dorda (v. l.) und Erwin Blank (r.) freuten sich über erste „Nutzer/innen“ des neuen Spielgeräts.

Auf dem häufig sehr gut besuchten Spielplatz zwischen der Oberen und Unteren Allee in der Homburger Innenstadt wurde am Montag ein neues Spielgerät, das auf Anregung der Behinderten-Beauftragten der Stadtverwaltung Homburg, Christine Caster, angeschafft wurde, öffentlich eingeweiht. Bei dem Spielgerät handelt es sich um ein neuartiges Rollstuhl-Karussell, das zur Inklusion behinderter Kinder beitragen soll.

Das neue Spielgerät für Kinder mit „Handicap“ ist das erste dieser Art in Homburg. Hier können bis zu drei Rollstuhlfahrer in Begleitung oder Eltern mit Kinderwagen gemeinsam das Karussellfahren erleben. Steht einer der drei Sicherheitsbügel senkrecht nach oben, wird das Karussell bis zum Stillstand abgebremst. Das Spielgerät wurde durch die Firma „Kinderland Emsland Spielgeräte“ hergestellt und durch die Garten- und Landschaftsbaufirma „Kempf 3“ aus Saarbrücken mitsamt eines Fallschutzes aus roten Gummiplatten eingebaut. Das Gerät besteht aus Edelstahl und ist in den Farben Blau und Orange lackiert. Es gibt drei Stellplätze für Rollstühle oder Kinderwagen und drei separate Einzelsitze. Die Sicherheitsbremse kann durch jeden Benutzer durch Anheben der Sicherheitsbügel ausgelöst werden.

An der Einweihung nahmen die städtische Beigeordnete Christine Becker, die Behinderten-Beauftragte Christine Caster und Melitta Schwinn, die in diesem Bereich seit Jahren die Verwaltung unterstützt, sowie Dr. Dieter Dorda und Erwin Blank aus der zuständigen Abteilung Umwelt und Grünflächen teil. Beigeordnete Becker begrüßte die Neuanschaffung und bedankte sich bei allen Beteiligten für die Umsetzung und vor allem bei Christine Caster für die Anregung. Hintergrund sei die vor Jahren eingeführte Behindertenkonvention, die die Kommunen dazu animiert, in solche Anschaffungen zu investieren, um allen Kindern ein gemeinsames Spielerlebnis zu ermöglichen und die Inklusion voranzutreiben, berichtete die Beigeordnete.

Christine Caster zeigte sich ebenfalls froh, dass es nun geklappt habe und wies darauf hin, dass ein solches Spielgerät für jüngere Rollstuhlfahrerinnen und –fahrer gut zur Spielanlage in der Innenstadt passe. Alle Beteiligten hoffen, dass es gut angenommen wird und wünschten den anwesenden Kindern, die das Gerät bereits rege nutzten, viel Spaß beim gemeinsamen Spielerlebnis.

Die Kosten für das Spielgerät sowie die Montage liegen bei etwa 38.000 Euro.

Veröffentlicht am: 17.08.2021 | Drucken