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Bürgermeister Michael Forster freut sich über die Nachricht des Branchenverbands Autoregion, dass Homburg Wasserstofftankstelle an der A6 bekommt

„Das ist ein sehr guter Tag für unsere Stadt, das tut dem Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Homburg gut“, freut sich Bürgermeister Michael Forster („das ist das Resultat der Anstrengungen so vieler an unterschiedlichen Fronten“) in einer ersten Reaktion darüber, dass Homburg eine lange geplante Wasserstofftankstelle erhält.

Dank der Förderung der Bundesregierung sollen an der Abfahrt der A6 bei Homburg vier Wasserstoffsäulen für Lkw und zwei für Pkw entstehen.

Diese Nachricht hatte am heutigen Mittwoch Armin Gehl, der Geschäftsführer des Branchenverbands Autoregion, vor Journalisten in Saarbrücken verlautbart. Bis Ende nächsten Jahres könnte die Tankstelle in Betrieb sein, hofft Gehl demnach. Bauträger und Betreiber ist seinen Worten zufolge H2Mobility, ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Auto- und Ölindustrie.

Dass der Branchenverband Autoregion nach Gehls Aussagen zudem ein Projekt für einen Wasserstoffkreislauf im Homburger Industriegebiet Ost plant, ist für Forster Beleg dafür, „dass wir als Stadt mit unseren seit vielen Monaten laufenden, von Anfang an ambitionierten Gesprächen auf dem richtigen Weg waren und sind“.

Forster, der Armin Gehl für dessen Engagement im Sinne der Stadt dankt, erinnert in diesem Zusammenhang noch einmal an die Tatsache, dass er sich als Verwaltungschef in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren in häufiger Folge mit den ansässigen Unternehmen, den Stadtwerken, politischen Vertretern des Landes und weiteren Fachleuten zusammengesetzt hatte, um in Homburg eine Wasserstoff-Initiative zu gründen. „Es hat sich dabei sehr schnell herausgestellt, dass das Thema Wasserstoff für viele Firmen von enormer Bedeutung ist. Es geht hier natürlich auch um den Erhalt von Arbeitsplätzen“, so Forster. Mit Thomas Gönner, früherer Werkleiter von Bosch in Homburg, hatte die Stadt zum damaligen Zeitpunkt einen fachkundigen Projektsteuerer mit einem großen Netzwerk an Bord.

„Ich sehe die aktuelle Nachricht vom heutigen Tag und ich sehe die Perspektiven, die auch die Autoregion für unseren Wirtschaftsstandort im Auge hat, ein Stück weit als Folge und konsequente Entwicklung unserer zurückliegenden gemeinsamen Arbeit. Leider hatte damals die politische Unterstützung gefehlt, sonst wären wir früher am Ziel gewesen“, unterstreicht Forster.

„Dass die Autoregion jetzt einen Erfolg verzeichnet, zahlt auf das Konto der Stadt ein. Darüber sollten wir alle uns freuen.“ Er, so sagt Forster, habe von Anfang an klargemacht, „dass wir hier mit unseren Ideen und Initiativen - gerne auch in neuen Allianzen und an ganz unterschiedlichen Stellen - einfach am Ball bleiben müssen, wenn wir Erfolg haben wollen“. Und es sei mit Blick auf die Attraktivitätssteigerung der Stadt für ihn nachrangig, wer sich den Erfolg final auf die Fahne schreibt.

Veröffentlicht am: 13.09.2023 | Drucken