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Stadt stellt Vorsorgekonzept gegen Starkregen und Hochwasser vor - Bürgermeister Michael Forster setzt auf Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger - Auftaktveranstaltung im Saalbau am Montag, 18. Dezember

Die Stadt Homburg lädt für Montag, 18. Dezember, 17 Uhr, zur Auftaktveranstaltung für ein Vorsorgekonzept über Maßnahmen gegen Starkregen und Hochwasser in das Kulturzentrum Saalbau ein.

Dabei sollen alle Interessierten nicht nur in das Thema eingeführt werden, es soll auch der Austausch zwischen der Stadt, den Bürgerinnen und Bürgern sowie dem bearbeitenden Büro Weber-Ingenieure GmbH aus Freiburg angeregt werden.

Der Hintergrund: Unwetterwarnungen und Unwetter sind keine Ausnahme mehr. Von ihnen sind in der Vergangenheit auch das Saarland sowie die Stadt Homburg und damit zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner betroffen gewesen. Die nachgewiesene Zunahme von Starkregenereignissen führt mit ihren Überschwemmungen und Sturzfluten zu Gefahren, die im Gegensatz zu Flusshochwassern nicht von der Nähe zu Fließgewässern abhängig sind, sondern sehr plötzlich und an vielen Stellen auftreten können. Mögliche Folgen reichen von Schäden an Gebäuden, landwirtschaftlichen Flächen und Verkehrswegen bis zu akuten Gefahren für Leib und Leben.

Für die Stadt Homburg ist dies Anlass für die Entwicklung eines Vorsorgekonzeptes. Hierfür wird zunächst mithilfe einer hydraulischen Oberflächen-Abfluss-Simulation eine Gefährdungsanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse in Form von Starkregengefahrenkarten zeitnah der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Darauf aufbauend wird eine Risikoanalyse durchgeführt, bei der der Fokus auf besonders gefährdeten Bereichen und Objekten liegt. Abschließend werden daraus Handlungserfordernisse abgeleitet und Handlungsprioritäten gesetzt, um das Überflutungsrisiko im Bereich des Homburger Stadtgebietes in einem wirtschaftlich angemessenen Rahmen zu reduzieren.

„Zu unseren Vorsorgekonzept kann neben der Stadtverwaltung in vielen Bereichen auch jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Um Ortskenntnisse und Erfahrungen aus vergangenen Ereignissen für anstehende Ortsbegehungen und Modellierungen einbeziehen zu können, ist die Mitarbeit der Bevölkerung wichtig und wünschenswert“, sagt Bürgermeister Michael Forster. Die Auftaktveranstaltung diene natürlich auch dazu, um Interessierte über die bestehenden Risiken zu informieren beziehungsweise in Richtung Eigenvorsorge zu beraten, erklärt der Bürgermeister die Bürgerbeteiligung zu einem zentralen Aspekt der Starkregenvorsorge. Daher würden sich die Stadtverwaltung und das beauftragte Büro über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen, so Bürgermeister Forster.

Veröffentlicht am: 06.12.2023 | Drucken