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Mit der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 begann der systematische Völkermord an den Juden.
Es folgte die massenhafte Vernichtung menschlichen Lebens in den Konzen-trationslagern der Nationalsozialisten. Jüdisches Leben in Deutschland wurde für Jahrzehnte nahezu vollständig ausgelöscht.
Die Stadt Homburg will an das schlimme Geschehen der Reichspogromnacht erinnern, als in ganz Deutschland Synagogen geschändet, Wohnungen und Geschäfte jüdischer Bürgerinnen und Bürger verwüstet und in Brand gesteckt wurden und Menschen jüdischen Glaubens - egal ob Mann oder Frau, Kind oder Greis - gedemütigt, verspottet und mit Hasstiraden überzogen wurden.
Auch in Homburg blieben jüdische Familien nicht verschont und wurden Angst und Schrecken ausgesetzt. Gemeinsam mit den christlichen Kirchen lädt die Jugendorientierte Stadt Homburg zum Gedenken an die Opfer von damals ein.
Gleichzeitig soll die Veranstaltung alle in der Haltung bestärken, dass menschenverachtendem Gedankengut und Handeln kein Raum gelassen werde:
Was passiert gerade wieder in unseren Städten, auf unseren Straßen? Was bedeutet das „Damals“ für uns? Es wird daran erinnert, dass ein Leben in Freiheit und Demokratie in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist und ein Zeichen gesetzt für die grundlegenden Werte des demokratischen Zusammenlebens, die es zu bewahren und - wenn nötig - zu verteidigen gelte.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 9. November 2018, um 16 Uhr in der Protestantischen Stadtkirche statt. Als Hauptrednerin widmet Dr. Sabine Grittner ihre Rede dem Thema „Allein ein Mensch!“, einem Zitat nach Gotthold Ephraim Lessing.
Die AG Geschichte des Saarpfalz-Gymnasiums und die Konfirmandengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Bruchhof-Sanddorf gestalten die Veranstaltung mit. Die musikalische Begleitung übernimmt der Schülerchor des Saarpfalz-Gymnasiums. Im Anschluss führt der Weg in gemeinsamem Schweigen zur Ruine der ehemaligen Synagoge in der Klosterstraße.
Veröffentlicht am: 05.11.2018 | Drucken