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Die schon traditionelle Veranstaltung zum gemeinsamen Fastenbrechen, zu der Saarkult, das Saarländische Frauen Kulturnetzwerk e. V., seit Jahren in den Saalbau einlädt, war auch in diesem Jahr sehr gut besucht. So konnten die Saarkult-Vorsitzende Nermin Kürtün und ihr Team im voll besetzten Kulturzentrum viele Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, darunter auch Ministerin Christine Streichert-Clivot und Staatssekretär David Lindemann, sowie Gäste unterschiedlicher Religionen und von befreundeten Gruppen und Vereinen begrüßen.
Auch Bürgermeister Manfred Rippel nahm wieder an der Veranstaltung teil und überbrachte die Grüße der Stadt und von Oberbürgermeister Michael Forster. Er betonte, dass es ihm ein wichtiges Anliegen sei, am Fastenbrechen im Saalbau teilzunehmen, da die Veranstaltung eine große Bedeutung für das Zusammenleben in Homburg habe und ihm dieses besonders am Herzen liege.
Manfred Rippel ging auch darauf ein, dass das Iftar, also das Mahl, im Mittelpunkt stehe. Die Symbolik gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und miteinander zu essen sei von großem Wert, so der Bürgermeister, denn dieses sorge auch in Familien, unter Freunden und vor allem mit Gästen oft für die intensivsten und schönsten Stunden, die wir miteinander teilen würden.
Auch auf die Gemeinschaft sowie auf Unterschiede ging der Bürgermeister ein. „Gerade die Vielfältigkeit und Einzigartigkeit eines jeden Menschen ist etwas Wunderbares und macht jeden Menschen zu etwas Besonderem. Doch in Bezug auf das, was im Leben wichtig ist und wirklich zählt, sind wir meistens sehr nah beieinander.“ An den Verein Saarkult gewandt, hob Bürgermeister Rippel hervor, dass dieser uns stets auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen und den Religionen aufmerksam mache und daher ein echter Brückenbauer sei.
Geboten wurde den zahlreichen Gästen ein unterhaltsames Programm mit Ansprachen, Vorträgen von Evgenij Mrinski sowie Kantor Benjamin Chait von der Synagogengemeinde Saar, von der Islamwissenschaftlerin Esma Meral und Diakon Holger Weberbauer. Dazu gab es musikalische Aufführungen, u. a. vom Streichorchester der Städtischen Musikschule unter Leitung von Birgitta Lauer-Müller, eine Aufführung der Sandmalerin Sabrina Fackelli sowie zum Abschluss das gemeinsame Essen.
Zunächst hatte Nermin Kürtün als erste Vorsitzende von Saarkult die Gäste begrüßt, anschließend führte sie mit der Moderatorin Carina Adolf durch den Abend. Nermin Kürtün hatte in ihrer Begrüßung das Verbindende und die Gemeinsamkeiten betont und darauf hingewiesen, dass in diesem Jahr die Kalender so eng verknüpft seien. Während die muslimischen Gläubigen den heiligen Monat Ramadan begingen, befänden sich auch die Christinnen und Christen in der österlichen Fastenzeit, so Kürtün. Sie sagte: „Wir wollen miteinander leben, nicht nebeneinander.“
Die Saarkult-Vorsitzende sprach auch vom Brückenbauen zwischen den Kulturen, Generationen und Religionen und rief dazu auf, gemeinsam an einer respektvollen Gesellschaft zu arbeiten und bedankte sich auch für die enge Zusammenarbeit mit der Stadt, besonders bei Sandra Schatzmann vom Kinder- und Jugendbüro. Für den Abend hoffe sie darauf, dass die Gespräche von Ehrlichkeit, Empathie und dem Willen geprägt seien, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen.
Bürgermeister Manfred Rippel (2. V. r.) saß beim Fastenbrechen gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Sevim Kaya-Karadag, Ministerin Christine Streichert-Clivot (v. l.) und Staatssekretär David Lindemann (r.) zusammen.
Bürgermeister Manfred Rippel bei seiner Ansprache.
