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Fahrradcodierung auf dem UKS Campus Homburg: Stadt Homburg unterstützt Aktion zum Diebstahlschutz für Studierende

Bereits zum vierten Mal hat auf dem Campus Homburg des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) eine Fahrradcodierungsaktion für Studierende stattgefunden – erneut mit großer Resonanz. Die Aktion wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Homburg ermöglicht und gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt.

Der Beigeordnete Philipp Scheidweiler, der sich vor Ort ein Bild von der Aktion machte, zeigte sich erfreut über die große Nachfrage: „Es ist schön zu sehen, wie gut dieses Angebot von den Studierenden angenommen wird. Viele junge Menschen setzen bewusst auf das Fahrrad als Verkehrsmittel – genau das möchten wir als Stadt unterstützen.“

Viele Studierende kommen täglich mit ihren Fahrrädern auf den Campus. Gleichzeitig kommt es dort leider immer wieder zu Fahrraddiebstählen. Die Fahrradcodierung bietet hier einen wirksamen Schutz: Durch den sogenannten EIN-Code können Fahrräder eindeutig ihren rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümern zugeordnet werden. Zudem wirkt die Codierung abschreckend, da codierte Fahrräder deutlich schwerer weiterverkauft werden können.

„Prävention ist oft der beste Schutz“, betonte Scheidweiler. „Mit der Unterstützung dieser Aktion leisten wir ganz konkret einen Beitrag dazu, dass sich Studierende mit ihrem Fahrrad auf dem Campus sicherer fühlen können.“

Im Vorfeld hatte eine Umfrage des AStA am Campus Homburg ergeben, dass das Interesse an einer Fahrradcodierung unter den Studierenden sehr groß ist. Entsprechend sorgfältig wurde die Aktion vorbereitet: AStA-Vertreter Milad Kharazihay richtete eine Online-Buchungsplattform ein, über die Termine schnell und unkompliziert reserviert werden konnten.

Vor Ort waren neben dem Beigeordneten auch die Landesvorsitzende des ADFC Saarland und Homburger Stadtratsmitglied Ute Kirschhoff, der stellvertretende Landesvorsitzende Axel Birtel sowie AStA-Vertreter Milad Kharazihay anwesend. Ute Kirschhoff und Axel Birtel erklärten den Studierenden das Verfahren der Fahrradcodierung, führten die Codierungen durch und berichteten aus persönlicher Erfahrung, wie bereits gestohlene Fahrräder dank der Codierung wieder ihren rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzern zugeordnet werden konnten.

Der Beigeordnete Scheidweiler lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Hier arbeiten Ehrenamt, Studierendenvertretung und Stadtverwaltung Hand in Hand. Genau solche Kooperationen machen kommunales Engagement lebendig und erfolgreich.“

Die kostenfreie Fahrradcodierung wurde von den Studierenden durchweg positiv aufgenommen. Aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage ist bereits eine weitere Aktion in Planung.

„Dass wir die Fahrradcodierung für die Studierenden kostenfrei anbieten konnten, war uns als Stadt wichtig“, sagte Scheidweiler abschließend. „Die große Resonanz zeigt, dass wir damit genau die richtige Entscheidung getroffen haben – und gleichzeitig etwas für den Wissenschaftsstandort Homburg, nachhaltige Mobilität und mehr Sicherheit auf dem Campus tun.“

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf dem Campus: Der Homburger Beigeordnete Philipp Scheidweiler (1. v. l.), der stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC Saarland Axel Birtel (2. v. l.), AStA-Vertreter Milad Kharazihay (4. v. l.) sowie die Landesvorsitzende des ADFC Saarland und Homburger Stadtratsmitglied Ute Kirschhoff (5. v. l.) begleiteten die Fahrradcodierungsaktion auf dem Campus Homburg, codierten gemeinsam mit den Studierenden deren Fahrräder und standen zusätzlich für Fragen rund um Diebstahlschutz und Codierungsverfahren zur Verfügung.

Fotos: Julie Jager/Stadtverwaltung

Bei der Fahrradcodierungsaktion auf dem Campus Homburg wurden zahlreiche Fahrräder von Studierenden mit einem individuellen EIN-Code versehen, um besser vor Diebstahl zu schützen.

  Veröffentlicht am: 11.06.2026 | Drucken