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Gemischter Saarbrücker Damenchor gibt zum Internationalen Frauentag Konzert in Homburg
Am 8. März präsentiert der renommierte Gemischte Saarbrücker Damenchor (GSD) mit dem aktuellen Programm „Trio Musicale“ Lieder und Texte aus Frankreich, Deutschland und Georgien zum Internationalen Frauentag im Kulturzentrum Saalbau in Homburg. Das Chorkonzert beginnt um 18 Uhr.
Der feministische Chor stellt dabei Frauenthemen und Frauenträume in den Mittelpunkt und interpretiert sie künstlerisch in seiner bekannt eigenwilligen Art. Das Programm – ein musikalischer Brückenschlag zwischen West und Ost - ist auch eine Hommage an die Städtepartnerschaft zwischen Homburg und La Baule sowie die Schulpartnerschaft des Saarpfalz-Gymnasiums mit Schulen in La Baule und Tibilissi. Die Sängerinnen des GSD pflegen seit Jahrzehnten freundschaftliche Kontakte zu Frauenchören aus den beiden Regionen.
Die künstlerische Leitung des Konzerts liegt bei Amei Scheib. Am Klavier ist Marina Kavtaradze und an der Flöte Christine Hüls zu hören. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro. Kartenreservierungen sind per E-Mail möglich unter karten@gemischter-saarbruecker-damenchor.de
Unterstützt wird das Konzert auch von der Frauenbeauftragten der Stadt Homburg, Anke Michalsky. „Gerade zum Internationalen Frauentag liegt mir die Völkerverständigung am Herzen. Da passt es besonders gut, dass die Lieder auf deutsch, französisch und georgisch vorgetragen werden. Der europäische Zusammenhalt und der Frieden sind gerade in diesem Jahr zum 8. März wichtig“, so Anke Michalsky.
Zum GSD:
Die Vereinigung „Gemischter Saarbrücker Damenchor" ist eine künstlerisch-kulturelle Organisation, die der Förderung und dem Austausch zeitgenössischer Frauenchormusik und zeitgenössischer Inhalte dient.
Im September 1992 gründeten einige Frauen einen Chor, der sich neben der Freude am Singen auch feministischen Zielen verbunden fühlt und diese mit künstlerischen Mitteln umsetzen will. Schon der Name sollte aufzeigen, wofür der Chor steht und was ihm wichtig ist: Die Vielfalt weiblicher Lebensformen und Lebenserfahrungen, die sich in der Zusammensetzung des Chors widerspiegelt, soll auch in der Vielfalt und Expressivität des musikalischen Repertoires seinen Niederschlag finden.
Mittlerweile sind es mehr als 50 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, die voll Esprit von Arbeit, Liebe und Politik singen, die aus Frauenperspektive einen neuen Blick auf herkömmliche Chorliteratur werfen, die vergessene oder verkannte Kompositionen auf die Bühne bringen und die klassisch, jazzig, schrill, kraftvoll und engelsgleich singen. So gemischt wie die Sängerinnen sind auch die Programme: Das Spektrum reicht von der Romantik über afrikanische Chormusik bis hin zu Liedern aus den 20er-Jahren.
